Wie ich den Vortrag von Professor Stiglitz verpasst habe


Am Donnerstagnachmittag sollte ich von London nach Zürich fliegen. Mit ein bisschen Glück würde ich es schaffen noch das Ende des Vortrages von Professor Joseph Stiglitz (Nobelpreisträger für Ökonomie) an der Universität Zürich zu besuchen. Dachte ich mir!! Weit verfehlt. Mein Abflug war vom Flughafen London City geplant.

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Die Reise nach New York


Beim Einchecken am Flughafen bin ich ein Profi. Keine Flüssigkeiten, keine vergessenen Schlüssel in der Hosentasche. Als mir der Zoll nach dem Scan meines Rucksacks sagte, dass ich darin ein Taschenmesser habe, dachte ich, es sei ein Witz. Als sie ergänzte, dass es ihr nichts ausmacht aber bei Rückflug sollte ich den Messer in den Koffer einpacken, war ich 100% sicher, dass sie ein Witz macht. Keine Sicherheitskontrolle lässt einen Messer in die Kabine durchgehen.

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Detroit – die gefährlichste Stadt der USA


detroit-406894_1280Ich war noch nie im Detroit, aber ich habe einiges über seine ruhmreiche Vergangenheit und gespenstische Gegenwart gelesen. Und die Stadt hat mich sehr überrascht. Was grad am Flughafen auffällt, ist die Tatsache, dass es in dieser Stadt keine Taxis gibt, aber gleichzeitig auch keinen öffentlichen Verkehr. Read More »

Wie ich in New York entführt wurde


Ab und zu bin ich in New York und arbeite dort. Ich bin gern in dieser Stadt. Es ist voll, laut, lebendig, dynamisch und sehr inspirierend. Jedes Mal erwischt mich ein Jet lag, so dass ich um 4 Uhr am Morgen laufen gehe. Schlafen kann ich eben nicht und bis heute habe ich nicht herausgefunden, mit welchem Trick sich die Zeitdifferenzen zwischen den Kontinenten und meine biologische Uhr in den Griff bekommen lassen.Read More »

Zugverspätung


Als Studentin verdiente ich mein Geld auch als Reiseleiterin. Ich nahm eine Gruppe von ausländischen Touristen in Empfang, schaute, dass mit Unterkunft, Mahlzeiten und sonstigem Programm alles klappt. Vor der Anreise der Gruppe überprüfte ich noch einmal alle Details und sorgte für ihr Wohl und Zufriedenheit. Das war abwechslungsreich, dynamisch, lustig, ab und zu frustrierend, aber immer spannend.Read More »

In 20 Minuten Flughafen retour


Mein Vater hat mich besucht. Ein Herr 70 plus ohne Fremdsprachenkenntnisse, nicht wirklich gewohnt zu fliegen. Dafür ist er ein wahrer Gentleman, einer von dem Aussterben bedrohten Sorte. Er hält die Tür auf, damit eine Frau eintreten kann, er hält einer Frau den Mantel zum Anziehen hin und er trägt die Taschen, den Koffer, den Einkauf als Vertreter des starken Geschlechtes. Read More »

Ein Tag in Mailand


Ich wollte nicht mit dem Zug fahren, weil ich im Zug nicht arbeiten kann. Der Flug nach Mailand ist kurz, der Flughafen sauber und übersichtlich. Ich bin allerdings nicht bereit für eine Taxifahrt in die Stadt 90 Euro zu zahlen, da kostet das Zugticket Zürich-Mailand weniger. Ich nehme also den Zug. Ein Billett zu kaufen erscheint schwierig, weil von den 4 Automaten 2 nicht funktionieren. Die Schlangen sind dementsprechend lang und ich verpasse meine Verbindung.Read More »

Streik in Lissabon


Ich hatte einen spannenden Tag vor mir. Am Nachmittag sollte ich mit der portugiesischen Mehrwertsteuerbehörde ihre neuen Massnahmen zur Förderung der Steuerehrlichkeit diskutieren und von 5 bis 7 Uhr hatte ich einen Vortrag an der “Universidade Catolica Portuguesa Escola de Lisboa” zur Effizienz der Compliance gehabt. Ich hatte mich riesig gefreut auf beides.Read More »

Blutige Samstagnacht in Istanbul


Immer wenn meine volljährigen Kinder alleine ins Ausland fahren, habe ich ein mulmiges Gefühl. Ich kompensiere meine diffuse Angst mit sich immer wiederholenden guten Ratschlägen, denen meine Kinder wahrscheinlich gar nicht mehr zuhören.

Die jüngere Tochter fuhr über das Wochenende zu ihrer Kollegin nach Istanbul. Als ich sie am Sonntag am Flughafen abholte, schien sie mir müde und bleicher als sonst. Read More »