Michaela Merz


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CHINA: Reduction of VAT rates per 1 April 2019


It was confirmed that the standard manufacturing rate of 16% will be reduced to 13%. The transport and construction rate will be reduced from 10% to 9%. The lower rates 6% and 3% will remain unchanged. There might be further changes following shortly in order to simplify the VAT system. Continue reading


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Tiny Switzerland and its 26 cantons


Switzerland is tiny. If you want to travel from oneborder to the most distant other border, half a day is enough and so is good.At the same time tiny Switzerland is divided into 26 cantons and they aresovereign in many matters.  It ispossible that, if you have 2 children, who go to schools in different places,possibly in another canton, only seldom do they have holidays at the same time.Moving from one canton to another is like emigrating abroad.

The registration number on your car is changed and itcan be seen in which canton you live. The longer you live somewhere, the lowerthe registration number. This gives a clear distinction between the locals andthe newcomers. Swiss drivers are not particularly considerate and patient andtherefore in large cities like Zürich it’s not long before someone, who doesnot have a Zürich registration and only one second after it has turned green atthe traffic lights has not started, is hooted at as a disturbance. Seldom doesthat speed things up but perhaps it helps the stressed driver partly to relievehis or her aggression. 

Last year I moved from one canton to another. I paidthe vehicle tax for 2019 – and that‘s quite a sum – at my old place ofresidence. After changing the registration, I had to pay the vehicle tax for2019 again. A week later, at home I received a cheque for almost the sameamount that I had paid in my new canton – but after deduction of administrativecosts. The money to be collected from the post office. As my nearest postoffice, which has only short and customer unfriendly opening hours, is close towhere I work, which is in my former canton of residence, I went to collect themoney. After I had waited for 5 minutes, I was informed that the money could becollected from a post office in my canton of residence. HELP I wanted to shout.Apart from that the cheque is valid for only one month. I looked in theInternet and on Saturday afternoon I went to the post office close to thestation in my place of residence. Only to discover that it is not open and ofcourse the letter boxes cannot cash a cheque for me. There was no time to go tothe next post office, because it was already 4.00 pm.

This week I’m working in New York and unfortunatelythere too I cannot cash the cheque. So I’m getting dangerously close to thecheque’s maturity date. God knows how I’m going to get my money.    


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Die kleine Schweiz und ihre 26 Kantone


Die Schweiz ist klein. Wenn man von einer Grenze zu der entferntesten anderen Grenze fahren will, reicht ein halber Tag und das ist gut so. Gleichzeitig ist die kleine Schweiz in 26 Kantone aufgeteilt und die haben die Hoheit über viele Bereiche. So ist es möglich, dass wenn man 2 Kinder hat, die an verschiedenen Orten in die Schule gehen und womöglich über die Kantonsgrenze hinaus, sie nur selten gleichzeitig Ferien haben. Ein Umzug aus einem Kanton in einen anderen Kanton gleicht einem Wegzug ins Ausland.

Das Nummernschild am Auto wird umgetauscht und es wird ersichtlich, in welchem Kanton man wohnt. Je länger man irgendwo wohnt, desto tiefer ist die Autonummer. So geschieht eine klare Kennzeichnung der Alteingesessenen und der Zuzüger. Die Schweizer Autofahrer sind nicht besonders rücksichtsvolle und geduldige Fahrer und so geschieht es in grossen Städten wie Zürich sehr schnell, dass jemand der kein Zürcher Nummernschild hat, nur eine Sekunde nach dem das grüne Licht an einer Kreuzung geleuchtet hat und er oder sie noch nicht weggefahren ist, angehupt wird als störender Faktor. Das trägt selten zur Beschleunigung bei aber vielleicht hilft es dem gestressten Fahrer, seine oder ihre Aggression teilweise abzubauen.

Ich bin letztes Jahr aus einem Kanton in einen anderen Kanton umgezogen. Die Autosteuer für das Jahr 2019 – und die ist happig – habe ich noch am alten Wohnort bezahlt. Als ich dann das Schild gewechselt habe, musste ich die Autosteuer für das Jahr 2019 noch mal bezahlen. Eine Woche später traf bei mir zu Hause ein Check ein mit fast dem identischen Betrag, den ich im neuen Kanton bezahlt habe – jedoch nach Abzug der administrative Kosten. Das Geld ist abzuholen bei der Post. Da meine nächste Post, die sehr kurze und kundenunfreundliche Öffnungszeiten hat, in der Nähe meines Arbeitsortes ist, der sich immer noch in meinem vormaligen Wohnkanton befindet, bin ich gegangen, um das Geld zu holen. Nach 5 Minuten warten wurde mir mitgeteilt, dass das Geld nur im Kanton meines Wohnortes bei der Post abgeholt werden kann.

HILFE wollte ich schreien. Dazu kommt, dass der Check nur einen Monat Gültigkeit hat. Ich habe im Internet nachgeschaut und bin am Samstag Nachmittag in meinem Wohnort in der Nähe des Bahnhofs zur Post. Ich musste feststellen, dass diese nicht bedient ist und die Postboxen mir natürlich keinen Check auszahlen können. Zur weiteren Poststelle hat es nicht mehr gereicht, da schon 16 Uhr war.

Diese Woche arbeite ich in New York und da kann man den Check leider auch nicht einlösen. So nähere ich mich gefährlich dem Verfallsdatum des Checks. Gott weiss, wie ich dann zu meinem Geld komme.


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Geschäftstüchtigkeit


Ich kam in Frankfurt an. Wie so oft, bestellte ich via Uber meine Mitfahrgelegenheit. Sie war da, noch bevor ich den Standort erreichen konnte. Mein Ziel war weit vom Flughafen entfernt. Dementsprechend war die Reise teuer. Bei Uber habe ich beobachtet, dass die Reise vom Flughafen zum Ziel um ein Drittel bis die Hälfte billiger ist als die identische Distanz zurück zum Flughafen. Dies unabhängig von der Tageszeit. Meine Hauptsorge galt allerdings der Rückreise. Ich wusste, dass ich in der Verkehrsspitze reisen würde und das quer durch die ganze Stadt.


Ich fragte darum den Fahrer, wieviel Zeit ich am späten Nachmittag einrechnen müsste, um um 18 Uhr am Flughafen zu sein. Zu meiner Überraschung sagte er, dass es keinen Unterschied ausmache. Na dann. Problem gelöst. Er bot mir an, mich abzuholen. Ich fand es ein gutes Angebot. Schliesslich kannte ich so den Preis im Voraus und es war mir auch bewusst, dass er das Geld dann ohne die Vermittlungsgebühren von Uber verdienen wird. Das war auch in Ordnung.

Bei solchen Angeboten bin ich aber skeptisch. Wer weiss, ob er tatsächlich kommt. Aber um fünf Uhr am Nachmittag nach allen meinen Besprechungen, war er pünktlich an der abgemachten Stelle und wartete auf mich. Ich fragte ihn nach einem Preis, um jegliche negative Überraschung am Flughafen zu vermeiden. Ich staunte nicht schlecht, als der Preis noch um einiges tiefer war, als der Preis des Morgens. Da sass ich aber schon in dem Fahrzeug und fuhr zum Flughafen.

Ich fragte ihn, wie der Preis zustande kam und er erklärte mir, dass er keine Abgabe an Uber bezahlen müsse und auch keine anderen Steuern. Das machte mich stutzig. Zu einer Steuerhinterziehung wollte ich nicht beitragen, aber ich realisierte, dass meine Machthabe sehr limitiert ist. Ich versuchte mich damit zu beruhigen, dass er das Einkommen vielleicht doch noch in seiner Steuererklärung deklarieren wird, aber es funktionierte nur paar Sekunden. Mir war klar, dass die Wahrscheinlichkeit bei dem, was er sagte, sehr geringfügig war. Am Flughafen fragte ich nach einer Quittung, aber er hatte keine und wollte mir keine geben. Dafür ist der Preis noch um 5 Euro gesunken. Ich zahlte in bar und verliess das Uber mit einem unguten Gefühl. Dass er so für sich mehr verdient als bei Uber war für mich ok. Schlussendlich verdiente Uber auch nicht schlecht auf meiner ersten Fahrt.

Der Betrug am Staat brachte mich jedoch zum Nachdenken, da ich keine Idee hatte, wie ich ihn hätte verhindern können. Ich bin der Meinung, dass der Staat die Steuern, die ihm zustehen, bekommen muss, um seine Aufgabe erfüllen zu können. Ich bin mir jedoch unsicher, wie ich nächstes Mal bei so einem Taxi Angebot reagieren würde.

Nehme ich es? Werde ich es abweisen? Was hättet ihr gemacht?


Thommy Weiss / pixelio.de


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Business sense


I arrived in Frankfurt. As I so often do, I booked my taxi via Uber. It was there, before I could reach the location. My destination was far away from the airport. The trip was correspondingly expensive. With Uber I have noticed that the trip from the airport to the destination is a third to a half cheaper than the identical distance back to the airport. Regardless of the time of day. However my main concern was the return trip.


I knew that I would be travelling at the peak traffic hour and that right through the centre of the city. Therefore I asked my driver how much time I should reckon with in the late afternoon to be at the airport by 6.00 p.m. To my great surprise he said it didn’t make any difference. So, problem solved. He offered to pick me up. I thought that was a good offer. After all I knew the price in advance and I was aware that he would earn his money without the Uber service charge. That was also OK. But when I receive such offers, I am sceptical. Who knows whether he will really come. But at 5.00 p.m. after all my meetings, he arrived punctually at the agreed meeting place and was waiting for me. I asked him the price in order to avoid any negative surprise at the airport. I was greatly surprised when the price was much less than I had paid in the morning. But then I was sitting in the car and was on the way to the airport.

I asked him how he came to the price and he explained to me that he didn’t have to pay a charge to Uber and also any other taxes. That made me suspicious. I didn’t want to be any part in tax evasion, but I realised that my power is very limited. I tried to reassure myself with the fact that perhaps he will declare the income in his tax return, but that worked only for a few seconds. It was clear to me that, given what he had said, that was very unlikely. At the airport I asked for a receipt, but he didn’t have any and didn’t want to give me one. The price fell by another 5 Euros. I paid cash and left the Uber with an uncomfortable feeling. That in this way he earned more for himself than with Uber, was OK for me. After all, Uber had earned well on my first trip.

But defrauding the state made me think, as I had no idea how I could have prevented him. I believe that the state must receive the taxes which are due to it in order to fulfil its obligations. But I am not sure how I would react another time to such a taxi offer. Do I accept? Shall I refuse? What would you have done?

Thommy Weiss / pixelio.de


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EVENT: 8. Schweizer Zollrechtstagung 2019 / 14.05.2019 / Bern


Ich lade Sie herzlich zu unserer jährlichen Schweizer Zollrechtstagung in Bern ein.

Die immer komplexer werdenden Vorschriften in Bezug auf die internationalen Lieferstrukturen stellen die Schweizer Unternehmen zunehmend vor grosse Herausforderungen. Continue reading


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POLAND: Changes in the scope of VAT rates as of 1 June 2019


As informed in blog post, the Polish Ministry of Finance published the draft amendment to the VAT Act (of 8 November 2018).

On 5 March 2019, the draft amendment to the Polish VAT Act introducing a new matrix of VAT rates has been adopted. This in practice means that goods will be assigned to the Combined Nomenclature (CN), whilst services will be based on a new classification of products and services (i.e. 2015 PKWiU codes). Continue reading