Michaela Merz


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Lajla and her brother Dan


Lajla’s father believed that investing in the education of girls was not worth it, because in any case they marry and stay at home. Boys should learn a trade, because that is always needed everywhere.

Dan was not a hero at school, but that didn’t worry the father at all. The main thing was that he could knuckle down and help around the house. Lajla was a model student and brought home only the best marks, but that was also all the same to the father. The main thing was that she helped her mother and was a master cook, baker, seamstress and of all household tasks.

In the final school year the teacher had invited the father. The father went to the school. The suggestion that Lajla be sent to high school, was absolute nonsense for the father. He then would have to finance Lajla for the next 8 to 10 years and why make such a fuss, when she would in any case no longer need it. The suggestion that Dan should repeat the last year made the father even more angry.

Finally the teacher and the father agreed that Lajla would find a commercial apprenticeship (the father thought that that would be something useful, if she were to marry into a family business) and Dan started an apprenticeship as a mechanic.

Today Lajla manages a business with almost 120 employees and that for years and extremely successfully. Despite completing his apprenticeship, Dan has somehow not quite made it. The father is proud of Lajla, but deep in his heart he feels sad that it is not Dan, rather than Lajla, who is successful. After all Lajla has married and no longer bears his surname.

Lajla puts in even more effort and is still a bit more successful. She also does it to gain recognition from her father, which never happens. And Dan is frustrated, because it seems to him that for his sister everything is effortless and, regardless of his efforts (but he doesn’t really try), in any case he has no chance in a world, where the women now take precedence.

Image source: Rainer Sturm / pixelio.de


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Lajla und ihr Bruder Dan


Der Vater von Lajla meinte, in die Ausbildung von Mädchen zu investieren, lohne sich nicht, da sie sowieso heiraten und zu Hause bleiben. Jungs sollten etwas Handwerkliches lernen, weil das braucht man immer und überall.

Dan war kein Hirsch in der Schule, aber das störte den Vater überhaupt nicht. Hauptsache er konnte zupacken und am Haus mithelfen. Lajla war eine Musterschülerin und brachte nur die besten Noten nach Hause, aber das war dem Vater ebenfalls egal. Hauptsache sie ging der Mutter zur Hand und konnte mit Bravour kochen, backen, nähen und alle Haushaltsarbeiten ausführen.

In der letzten Schulklasse hat der Lehrer den Vater eingeladen. Der Vater ging in die Schule. Der Vorschlag Lajla aufs Gymnasium zu senden, war für den Vater absoluter Unsinn. Dann müsste er Lajla noch die nächsten 8 bis 10 Jahre finanzieren und wozu das ganze Theater, wenn sie es danach sowieso nicht mehr brauchen würde. Der Vorschlag, dass Dan das letzte Jahr wiederholen sollte, hat den Vater noch wütender gemacht.

Am Ende konnten sich der Lehrer und der Vater einigen, dass Lajla eine kaufmännische Lehre machen würde (der Vater dachte, dass das etwas Nützliches wäre, wenn sie in einen Familienbetrieb hineinheiratet) und Dan in die Mechanikerlehre eintritt.

Heute führt Lajla einen Betrieb mit fast 120 Angestellten und das seit Jahren und extrem erfolgreich. Dan hat es trotz abgeschlossener Lehre irgendwie nie ganz geschafft. Der Vater ist schon stolz auf Lajla aber tief in seinem Herzen verspürt er eine Trauer, dass es nicht anstelle von Lajla, Dan ist, der Erfolg hat. Schliesslich hat Lajla geheiratet und trägt nicht mehr seinen Nachnamen.

Lajla strengt sich umso mehr an und ist noch ein bisschen erfolgreicher. Sie macht es auch, um die Anerkennung des Vaters zu bekommen, was aber nie passiert. Und Dan ist frustriert, weil ihm scheint, dass seiner Schwester alles einfach nur so zufliegt und er, egal wie er sich anstrengt (aber er strengt sich nicht wirklich an) sowieso keine Chance hat in der Welt, wo die Frauen jetzt den Vortritt bekommen.

Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de


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PWC: Mitarbeiter/in Schweizer Zollberartung (80-100%)


PwC Basel ist auf der Suche nach Unterstützung:

Bei PwC tun wir für unsere Mitarbeitenden genau das, was wir auch für unsere Kunden tun: Mehrwert schaffen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Rechtsberatung, Consulting, Deals und Digital Services. Und du kannst dasselbe tun. Liebst du Veränderung und möchtest du die Zukunft eines der weltweit führenden Beratungsunternehmen mitgestalten? Dann hast du genau das, worauf es ankommt. Die Fähigkeit «to reimagine the possible»! Continue reading


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PWC: Senior Consultant Internationale Mehrwertsteuer (80-100%)


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US: United States proposes new tarifs on EU products in response to EU aircraft subsidies


United States proposes new tarifs on EU products in response to EU aircraft subsidies

The Trump Administration has identified the European Union as a new object of tariffs, releasing a list of proposed products that may be subjected to additional Section 301 tariffs in light of the EU’s subsidization of civil aircraft. Continue reading


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JULIUS BÄR: Tax Competence Center – Tax Application Manager (100%)


Julius Bär is looking for support, please see below:

Julius Bär ist die führende Private-Banking-Gruppe der Schweiz, ausgerichtet auf die Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkunden, sowie eine erstklassige Marke im globalen Wealth Management. Deshalb sind ein umfassendes Leistungsspektrum und eine erstklassige Dienstleistungsqualität unerlässlich – und engagierte Teams, die dahinter stehen. Continue reading


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Die Saison ist eröffnet


Ich gehe leidenschaftlich gerne paddeln, stehend auf dem Brett. Im Winter ist die Schweiz für diese Sportart ungeeignet. Der Grund ist einfach, man weiss wirklich nie, ob die eigene Stabilität den Wetterbedingungen widerstehen kann. Ab und zu kann sie es eben nicht. Im Winter hat das Wasser 5 Grad Celsius und ein Bad im See könnte tödlich enden. Dafür lebe ich viel zu gerne.

Darum sehne ich mich nach steigender Wassertemperatur und ruhigen Windverhältnissen. Das letzte Wochenende war das Wasser bei 7 Grad und die Windverhältnisse schienen stabil zu sein. Ich war nicht zu halten. Ausgerüstet mit Schuhen, Handschuhen, Mütze und Schwimmweste bin ich in See gestochen. Die Ruhe war unbeschreiblich. Die Stille, die Kälte aber mit wärmenden Sonnenstrahlen, die Einsamkeit (da gib es kein Telefon und keine anderen Wassersportler). Ich habe das unbeschreibliche Gefühl des inneren Friedens genossen. Es war einfach toll. Ich bin endlich nach Wochen innerer Trauer zur Ruhe gekommen.

Aber die Natur war wie so oft unberechenbar. Trotz Wettervorhersage, die eigentlich keinen Wind beinhaltete, ist Wind aufgekommen. Klar bin ich nur am Ufer entlang gepaddelt und klar hätte ich jederzeit abbrechen und an Land gehen können, aber dann hätte ich mein Brett mindestens 2 Kilometer zurücktragen müssen. Der Wind wurde stärker und ich konnte nicht mehr stehen und musste mich hinknien, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Das Paddeln wurde einseitig – immer nur die rechte Seite und dadurch wirklich anstrengend. Ich spürte das kalte Wasser aber kalt hatte ich nicht.

Ohne Unfall und ohne unfreiwilliges Bad habe ich meine Start Position wieder erreicht. Die Saison ist somit eröffnet. Und der Respekt zur Übermacht der Natur wurde wieder mal deutlich. Ich freue mich auf den Sommer!

Bildquelle: pixplosion / pixelio.de