Michaela Merz


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Excess


During my childhood for the price of one you got exactly one. Family packs didn’t yet exist, 3 for 2 also didn’t and buffet or “All included” were for me as a child unknown phenomena. The first time I heard of “All you can eat” was in the dancing class during puberty and the intention was not really that one should fill one’s belly but that one learned good manners. That went pretty wrong.

Imagine a horde of young adolescent men still growing. Dressed in black suits with bow-ties, confronted by buffet tables full of sandwiches and all for free. We stood there and the dancing instructor gave a lecture on how to behave properly in such a situation. No pushing, no stuffing everything in one’s mouth, letting the ladies go first, eating slowly, etc. What followed was like something out of the Hunger Games and the dancing instructor had no chance of stopping the young men. His cries into the microphone – “Don’t shove, don’t fight”, rang through the dance hall but had no effect. Within seconds the young men had stripped the tables bare. The majority of the young ladies hung back. My first experience with the concept «All included» was pretty negative, because I didn’t get a single thing to eat.

As a young adult, I went to Ireland. That was a very inspiring trip. In a village, the name of which I can no longer remember, dinner was in buffet form. A fish buffet. For us then it was quite expensive, but I wanted to try it without fail. It was stunning. There were so many fantastic things, which then in normal life I could scarcely afford. I tried a lot, but of course not all. That was simply impossible. My eyes were happy to continue, but my stomach refused to follow. I was full to the brim and there was no room left, not even for the tiniest piece. That was the first time that I understood how dangerous these offers are. You eat much too much. Although they are tempting, from then on I avoided all such offers.

Now, from January, I have the general rail-pass for the train in Switzerland. That means, at the start one pays a price, for which one could buy a second-hand car with many kilometres on the clock, and then almost the whole public transport is included. And behold, it works like the buffet. You don’t think but just go, anyway it’s included in the price. And because my youngest and I both have the general rail-pass, in the holidays we decided not to have a plan, but always to take the first train which is leaving the station. So we took only our scooters and a little money for refreshments. The first train took us to Lucerne, that was the terminus and everybody had to get off. We caught a glimpse of the Gütsch – a hotel on a hill high above Lucerne with a huge red heart. We took the light railway up to the hotel and visited the open-air exhibition – LA Collection’Air. You can and must disagree about art, but honestly it’s not worth the 12 francs admission.

Then we went, via the hill opposite, round the city wall to the station and the first train was going to Basle. Basle was again the terminus. We visited the Cartoon Museum, drank coffee and Rivella. From Basle the next train was going to St. Gallen. We got on the train but decided to get off at the Airport and watch the departing flights from the Observation Deck. It was an early evening, cold but bathed in wonderful sunshine. The next train took us to Zürich and because we were quite hungry, we got off to find dinner. Then we arrived home late, it was almost 11.00 pm, but during the holidays that doesn’t matter.

We have used our general rail-pass a lot and travelled right across Switzerland. It was nice. Was it excessive? Wouldn’t it have been enough just to have viewed Lucerne properly? I think we’ll do it again. Without a plan, unfortunately that happens ever more seldom. And making such a journey with the first train available, holds many surprises in store.


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Masslosigkeit


In meiner Kindheit gab es für Preis eines Stückes exakt ein Stück. Familienpackungen existierten noch nicht, 3 für 2 ebenfalls nicht und Buffet oder “Alles in Preis inbegriffen” waren mir als Kind unbekannte Phänomene. Meine erste Begegnung mit “All you can eat” war in der Tanzstunde in der Pubertät und es war eigentlich nicht so gemeint, dass man sich den Bauch vollschlägt, sondern dass man gute Manieren lernt. Das ist ziemlich schiefgelaufen.

Stellt Euch eine Horde pubertierender junger Männer im Wachstum vor. Gekleidet in schwarzen Anzügen mit Fliegen, denen schwedische Tische voll mit belegten Brötli gratis angeboten wurden. Wir standen da und der Tanzmeister hielt einen Vortrag darüber, wie man sich in so einer Situation richtig benimmt. Kein Drängen, kein sich den Mund vollstopfen, Damen den Vorrang geben, langsam essen etc. Was folgte war ähnlich wie bei den Hunger Games und der Tanzmeister hatte keine Chance die jungen Männer zu bremsen. Seine Rufe ins Mikrofon – “Nicht drängeln, nicht kämpfen”, hallten durch den Tanzsaal aber zeigten keine Wirkung.

Innert kurzer Zeit hatten die jungen Männer die Tische leer geplündert. Die Frauen hielten sich mehrheitlich im Hintergrund. Meine erste Erfahrung mit dem Konzept «Alles inbegriffen» war ziemlich negativ, denn ich ass damals kein einziges Stück. Als junge Erwachsene fuhr ich nach Irland. Das war eine sehr inspirierende Reise. In einem Dorf, an dessen Namen ich mich heute nicht mehr erinnere, hatte es das Abendessen in Buffetform gegeben. Ein Fischbuffet. Es war für uns damals ziemlich teuer aber ich wollte es unbedingt versuchen. Es war umwerfend. Da waren so viele phantastische Sachen, die ich mir im normalen Leben damals kaum leisten konnte. Ich probierte von Vielem, aber selbstverständlich nicht von Allem. Das war schlichtweg unmöglich. Die Augen haben gerne weitergemacht aber der Magen hat die Gefolgschaft verweigert. Ich war satt und voll und es hat gar keinen Platz mehr gegeben, nicht einmal für etwas winzig Kleines. Das war das erste Mal, dass ich verstanden habe, wie gefährlich diese Angebote sind. Man isst viel zu viel. Obwohl verlockend, mied ich ab dann alle solche Angebote.

Jetzt habe ich ab Januar das Generalabonnement für den Zug in der Schweiz. Das bedeutet, man zahlt am Anfang einen Preis, für den man ein altes Auto mit vielen Kilometern kaufen könnte und danach ist fast der gesamte öffentliche Verkehr inbegriffen. Und siehe da, es funktioniert ähnlich wie das Buffet. Man überlegt nicht und fährt einfach. Es ist sowieso im Preis inbegriffen. Und weil ich mit der Familienkarte meinen Jüngsten überall hin mitnehmen, kann, wo mein GA gilt, haben wir jetzt in Ferien entschieden, dass wir keinen Plan machen werden, sondern immer den ersten Zug nehmen, der vom Bahnhof wegfährt. Wir packten nur unsere Trottinettes und ein bisschen Geld für die Verpflegung ein. Der erste Zug fuhr uns nach Luzern, dort war Endstation und alle mussten austeigen. Unser Blick fiel auf das Chateau Gütsch – ein Hotel hoch auf dem Berg über Luzern mit einem riesen grossen roten Herz. Wir fuhren mit dem Bähnli nach oben und besuchten die Freiluft Ausstellung – LA Collection’air. Über Kunst kann und muss man streiten, aber ehrlich die 12 Franken Eintritt ist es nicht wert.

Danach fuhren wir via den gegenüberliegenden Berg um die Stadtmauer herum zum Bahnhof und der nächste Zug fuhr nach Basel. Basel war wieder Endstation. Wir besuchten das Cartoon Museum, tranken Kaffee und Rivella. Aus Basel fuhr der nächste Zug nach St. Gallen. Wir stiegen ein aber entschieden uns am Flughafen auszusteigen und auf der Zuschauerterasse die Abflüge zu beobachten. Es war ein kalter aber herrlich in Sonne gebadeter früher Abend. Der nächste Zug fuhr uns nach Zürich und weil wir ziemlich hungrig waren, stiegen wir aus um einen Ort zum Nachtessen zu finden. Zu Hause waren wir dann spät, es war fast 23 Uhr, aber während der Ferien macht es nichts aus.

Wir haben unser Generalabo intensiv genutzt und sind quer durch die Schweiz gefahren. Es war schön. War es masslos? Hätte nicht gereicht sich einfach Luzern richtig anzuschauen? Ich glaube wir werden es wieder machen. Mal ohne Plan, das kommt leider immer weniger vor. Und so eine Reise mit dem ersten Zug, der kommt zu machen, hält viele Überraschungen parat.


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KALAIDOS FACHHOCHSCHULE SCHWEIZ: Content Manager/in Finanzen und Steuern (40%)


Kalaidos Fachhochschule Schweiz is looking for support, please see below:

Die Kalaidos Fachhochschule Schweiz (www.kalaidos-fh.ch) ist die erste privatrechtlich organisierte, eidgenössisch akkreditierte und beaufsichtigte Fachhochschule. Als dienstleistungsorientierte Fachhochschule strebt sie die Integration von Wissenschaft und Praxis in der Forschung und Lehre an, fördert die produktive Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Gesellschaft und trägt aktiv zum Wissens- und Technologietransfer bei. Sie bietet berufs- und familienbegleitende Bachelor- und Masterstudiengänge an und führt verschiedene Institute in den Fachbereichen Wirtschaft, Recht, Gesundheit und Musik. Continue reading


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The 2019 World Wide VAT forum


Ten years after its inception, we’ve decided to hold our annual World Wide VAT forum over an informal breakfast. Please join us on 4 April for an opportunity to find out about the latest global trends in indirect taxation (VAT/GST/sales tax/excise taxes) and meet experts and fellow professionals Continue reading


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Büchermord


Ich bin umgezogen. Im Büro vom 2ten in den 5ten Stock. Man kann es als kometenhaften Aufstieg bezeichnen, weil der 5te Stock ist der oberste Stock in unserem Gebäude. Und zur gleichen Zeit von einer Stadt in eine andere. Jeder Umzug bedeutet Trennung. Ich bin eine Sammlerin und im Verlaufe der Jahre haben sich unzählige Sachen und materialisierte Erinnerungen angesammelt. An beiden neuen Orten habe ich weniger Platz als bis anhin und konnte nur wenig mitnehmen (Möbel schon gar keine). Das bedeutete, etwas muss weg. Es hat Wochen gedauert, mich von dem, was ich lieb gewonnen hatte, zu trennen. 

Stellt Euch das bildlich vor: Ich stehe vor meiner grossen Bibliothek und nehme jedes Buch wieder in die Hand. Ich merke, dass ich bestimmte Bücher seit mehr als 20 Jahren nicht mehr angefasst habe, ausser, um sie abzustauben. Brauche ich so ein Buch? Werde ich es nochmals in meinem Leben lesen? Damals habe ich es gelesen, aber heute weiss ich nur sehr vage, um was es gegangen ist. Aber bei vielen dieser Bücher kommt eine Erinnerung, unter welchen Umständen ich das Buch gelesen hatte. Vielleicht war es im Sommer während der Schulferien. Ich pflegte eine Zeit lang in unseren Apfelbaum zu klettern und in den Ästen sitzend Bücher zu lesen. Plötzlich mit dem Buch in der Hand, ist der Geruch der reifen Sommeräpfel wieder da. Die Zeit, die ins letzte Jahrtausend gehört, erscheint in der Erinnerung so, als ob es gestern gewesen wäre. Wenn ich jetzt dieses Buch weggebe, geht die Erinnerung verloren.

Früher waren mir meine Bücher heilig. Im Falle eines Feuers hätte ich wahrscheinlich versucht, sie alle zu retten. Meine Kinder wussten, dass sie viele Freiheiten haben, aber sollten sie eines der Bücher beschädigen, bemalen oder sonst wie verunstalten, wird es krachen. Nur einmal hat meine Älteste als 3-jährige ein Bild in eines meiner Bücher gemalt. Ich bin dann ausgeflippt und sie realisierte, dass sie meine Achillesferse getroffen hatte. So klug wie sie ist, hat sie es nie mehr wiederholt.

Wenn ich mich aber jetzt von einem Buch trenne, was mache ich mit ihm? Früher konnte man gelesene Bücher verkaufen oder verschenken. Das geht heute nicht mehr, weil niemand sie möchte. Dazu sind viele meiner alten Bücher in Sprachen, die man hier in der Schweiz nur sehr selten hört und so gut wie nie als Bücher verkauft. Darum ist der einzige Weg, heute Bücher zu entsorgen, sie ins Altpapier zu geben. Man kann aber nicht das ganze Buch ins Altpapier geben. Die Bücherdeckel müssen von den Seiten getrennt werden. Die Deckel lassen sich mit einem Messer abschneiden.

Obwohl ich heute bereit bin, mich von vielen Büchern zu trennen – denn lesen werde ich sie nie mehr – einen Mord am Buch, das heisst ihm ein Messer in den Rücken zu stossen, das kann ich aber nicht machen. Sehr brav und sehr grosszügig, habe ich viele Bücher aussortiert. Wohl war mir dabei nicht. Ich wusste doch, dass sie zur Vernichtung bestimmt sind. Mein Herz weinte aber ich setzte die Liquidation fort. Ich konnte es aber auch nicht an einem Stück,weil es mir emotional sehr zusetzte, sondern ich musste es nach und nach tun. Darum hat das Aussortieren Wochen gedauert. Die Bücher dann mit dem Messer verletzen, konnte ich persönlich nicht. Da musste ich um Hilfe bitten. Zuschauen habe ich ebenfalls nicht gekonnt. Das hat zu viele Schmerzen verursacht. Jetzt bin ich umgezogen. Ich habe alle Kleider, mein Büro ausgepackt. Die Bücher noch nicht. Ich weiss, dass die umgezogenen Bücher auf mich böse sind, obwohl sie überlebt haben. Ich verstehe sie, schlussendlich haben sie viele Bekannte verloren. Ich trauere ihnen ebenfalls nach.


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Murdering books


I have moved. In the office from the 2nd floor to the 5th floor. One can describe it as a meteoric rise because the 5th floor is the top floor in our building. And at the same time from one city to another. Every move means separation. I’m a collector and over the years numerous objects and material memories have collected. At both new locations I have less room than before and I could take only a little with me (no furniture at all). That meant that something had to go. It took weeks to separate myself from what I had grown to love. 

Imagine it like a picture: I stand in front of my large library and pick up every book again. I note that certain books I have not touched in over 20 years, except to dust them. Do I need such a book? Will I read it ever again in my whole life? At the time I read it, but today I have only a vague idea of what it was about. But with many of these books there is associated a memory of the circumstances, in which I read it. Perhaps in summer, during the school holidays. For a time I used to climb up into our apple tree and, sitting in the branches, to read books. Suddenly, the book in my hand, there is a smell of ripe apples again. The time that belongs in the last millennium seems as if it were only yesterday. If I now give this book away, the memory will be lost.

Before, my books were sacred. If there had been a fire, I would probably have tried to save them all. My children knew that they had much liberty, but should they damage one of the books, paint it or otherwise spoil it, there’ll be a row. Only once had my eldest, as a 3-year old, painted a picture in one of my books. I flipped out and she realised that she had found my Achilles’ heel. Clever as she is, she never again made the same mistake.

But if I now separate from a book, what shall I do with it? Earlier, when one had read a book, one could sell it or give it away. That doesn’t work any longer, because no-one wants them. In addition, many of my old books are in languages, which one very seldom hears in Switzerland and practically never sells as books. Therefore, the only way to get rid of books today is as waste paper. But you can’t get rid of the whole book as waste paper. The book covers have to be separated from the pages. They can be cut off with a knife.

Although today, I am prepared to get rid of many books. I’ll never read them again, a murder of a book. But stab them in the back, that I can’t do. Very conscientiously and very generously, I sorted out a lot of books. I wasn’t comfortable doing so. I knew that their fate was destruction. My heart was weeping, but I continued the liquidation. But I couldn’t do it in one go, because emotionally it so drained me – I had to do it bit by bit. Therefore the sorting took weeks.

But damage the books with a knife, that I couldn’t face myself. I had to ask for help. I also couldn’t watch. That was too painful.

Now I have moved. I have unpacked all my clothes, my office. But not yet the books. I know that the books I’ve moved are angry with me, although they have survived. I understand them, after all they have lost a lot of acquaintances. I also mourn their loss.


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EU: Clinical Trials in Europe and VAT – a complex topic with 28 different local VAT regulations


In 2018, PwC Switzerland collected the data and organised for the set up of the PwC “VAT Guide to Clinical Trials in Europe”.

 The Guide to VAT for Clinical Trials in Europe aims at: 

• providing you a first high level overview of the regulations in 28 EU Member States
• helping you assess the VAT implications and reporting obligations (e.g. VAT registration obligation, VAT return, EC Sales Listing and Intrastat reporting)
• assisting you answering some questions related to the trends in the pharma sector for clinical trials and precision medicines. Continue reading