Meine neue App führt mich!!


Raus aus dem Nebel und rein in die Sonne. Das wollte ich am Sonntag machen. Man muss in die Berge fahren, anders geht es zurzeit nicht. Ausgerüstet mit meiner neuen App Komoot habe ich mir ein Wanderweg ausgesucht. Ich wollte kein Spaziergang, sondern eine anspruchsvolle Tour mit einer ordentlichen Steigung. Meine neue App weiss, dass meine Kondition gut ist und somit schlägt sie mir schwierige Touren vor.

Der Anfang war noch milde, aber bald kam ein ziemlich steiler Aufstieg. Ich musste bald den Pullover ausziehen, denn der steile Berg verlangte mir mit diesem Tempo einiges ab.

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Kevin, Darren und ihre unvergessliche Geburtstagsfeier


Kevin und Darren waren fast gleich alt. Der Abstand zwischen ihren Geburtstagen betrug nur eine Woche. Sie feierten ein Wochenende bei dem einen und das andere Wochenende bei dem anderen. Insbesondere die 8. Geburtstagparty bei Kevin, die seine Mutter sehr klug im Wald organisiert hatte, war wirklich gelungen.

Wer hat schon Lust eine Horde von 10 Kindern für mehrere Stunden in der eigenen Wohnung zu haben!? Die Schadenbehebung kann dann länger dauern als die Vorbereitung selber.

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Besuch im Naturschwimmbad für Franken 3.50


155523_web_R_by_Momo111_pixelio.deMit meinem kleinstem, der zurzeit die gleiche Schuhgrösse wie meine Mutter hat, haben wir uns am Sonntag entschieden das Naturbad kennenzulernen.

Ich stellte mir etwas vor, das an ein kleines Seeli mitten im Wald erinnert. Was die Wassertemperatur anbetrifft, war meine Erwartung richtig.Read More »

Zu viel ist zu viel (Pilze sammeln 2)


OLYMPUS DIGITAL CAMERAIch besuchte meine Mutter in ihrem Haus nahe der deutschen Grenze im Böhmischen Wald. Anfang September war es herrlich und im Vergleich zum kalten und regnerischen Zürich einfach wunderbar. Am Abend konnte man im T-Shirt draussen im Garten sitzen, am Tag schien die Sonne wie im Hochsommer und dabei meine zufriedene Mutter. Alle Wünsche erfüllt.Read More »

Verloren im Wald (www.mapy.cz)


Es ist Sommer, warm, am Abend ist es lange hell. Ich bin nach fast 30 Jahren im Wald meiner Kindheit. Damals habe ich diesen Wald in- und auswendig gekannt. Wir haben dort Pilze, Himbeeren, Heidelbeeren gesammelt. Wir sind auf die Hochsitze geklettert, haben Zwerghütten gebaut und Räuber und Gendarm gespielt. Ich kannte den Wald und seine Verstecke.Read More »

Die 6 Toten von der Bushaltestelle


Alle meine Schulferien verbrachte ich in einem winzigen Dorf an der tschechisch-deutschen Grenze. In dem Dorf waren 3 Häuser ganzjährig bewohnt und 3 während der Sommerferien. In den 3 ganzjährig bewohnten Häusern lebten aber 10 Kinder. Ein kleines Bullerbü. An Spielkameraden hat es mir dort nie gemangelt. Der Rest des Dorfes waren Ruinen. Vor dem 2. Weltkrieg bestand das Dorf aus 36 Häusern, einem Schulhaus und einem Gasthof, in der Umgebung waren vier Mühlen. Read More »

Grenze der Freiheit


Mein Junge hatte eine für uns alle unverständliche panische Angst vor Hunden. Rationalität hilft da nicht weiter. Wir sind für ein paar Tage zu der Schwester meiner Mutter zu Besuch gefahren, die drei kleine niedliche Hunde besitzt. Der Anfang war harzig, aber nach zwei Tagen waren die Hunde und mein Junge dicke Freunde. Seine panische Angst hat sich, was fremde Hunde anbetrifft, in freundlichen Respekt geändert. Ich war sehr froh.Read More »

Sonntagsspaziergang


Es war so ein schöner Tag. Der Himmel war wolkenlos, die Sonne schien und es war Sonntagmorgen. Wir hatten beschlossen, mit meinen Jüngsten (bald 6) eine Wanderung zu machen. Der Weg führte durch den Wald, der nach Pilzen und Feuchtigkeit riecht. Wir erzählten uns Phantasiegeschichten und marschierten nach Markierung. Plötzlich war der Wald zu Ende und vor uns eröffnete sich ein mächtiger Hügel mit bis auf die Erde abgefressenem Gras. Die Wiese war durch eine Hecke vom Wald abgetrennt, aber die Absperrung mit Holzbalken war offen.

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Wenn Bäume wie Streichhölzer brechen


Diesen Sommer wurde Zürich von unzähligen Unwettern heimgesucht. Angefangen hat es an einem Donnerstag im Juni mit Windgeschwindigkeiten von 130 km per Stunde. Die Sonnenstore wurden abgerissen, das Tomatenhaus weggeweht.

Eine Kollegin hatte mich gebeten, auf ihre Wohnung aufzupassen. Ich setzte mich ins Auto um nachzuschauen, ob bei ihr alles in Ordnung ist.

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