Michaela Merz


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Die Gerechtigkeit


Ich kannte zwei Brüder, sie waren unzertrennlich. Sie hatten eine wunderbare Beziehung und unternahmen unzählige Aktionen, die in die Dorfgeschichte eingegangen sind. Der eine war klüger als der andere, aber das spielte gar keine Rolle. Erst starb der Vater und dann die Mutter, sie erbten ein grosses Grundstück mit riesigen Gärten und Wirtschaftsgebäuden. An dem lieben Geld ist ihre Beziehung zu Bruch gegangen. Der eine hat mehr gekriegt als der andere.

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Karl und seine Mutter


Das Geld war bei ihnen immer knapp. Soweit sich Karl zurück erinnern konnte hatte es am Ende jedes Monats eine gähnende Leere in Mutters Haushaltskasse gegeben, die dazu geführt hatte, dass er uraltes Brot zum Znüni mitnehmen müsste oder im schlimmsten Fall gar kein Brot. Aber Peter der Schulnachbar von Karl hat immer mit Karl sein belegtes Brot geteilt. Continue reading


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Tante Martha


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Ich bin privilegiert. Die Leute, die mit mir zusammenarbeiten, sind es ebenfalls. Wir haben eine spannende, herausfordernde Arbeit. Wir beschäftigen uns mit Sachen, die vielleicht in einem Monat als Wirtschaftsereignis des Monats auf dem Titelblatt der Wirtschaftszeitung stehen. Wir sind umgeben von hochmotivierten, klugen, erfahrenen Leuten, bei denen man das gesamte Wissen über Wirtschaft mit einem einfachen Telefonat abholen kann. Wir werden gefördert, weitergebildet, zu gefragten Spezialisten gemacht. Gleichzeitig hat das Team einen starken Zusammenhalt, hilft sich gegenseitig und steht einem bei, wenn es mal schwierig wird. Continue reading


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Wie kann man Sparer werden


Als mein Jüngster (7) geboren wurde, hat ihm die ZKB ein Konto eröffnet und 20 Franken geschenkt. Einfach so. Ohne dass ich etwas machen musste. Ich fand das nett.

Etwa im Alter von 6 Jahren begann Geld ein Thema zu werden und in Rahmen meiner erzieherischen Massnahmen bekam er wöchentliches Taschengeld von 2 Franken. Die Anfänge waren lustig, weil er das Geld seinen Freunden weiter zu verschenken pflegte. Ich fand seine grosszügige Ader beeindruckend. Als er merkte, dass ich mich weigere ihm Süssigkeiten zu kaufen, begann er zu sparen, um ein bisschen Geld für “grosse” Ausgaben zu haben. Continue reading


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Mein Leben als Turnlehrerin an der Landwirtschaftlichen Schule


Ich brauchte damals Geld. Und was ist schöner als Geld mit etwas zu verdienen, was einem unheimlich Spass macht. Als ich die Anzeige an der ETH sah, dass die Landwirtschaftliche Schule einen angehende Sportlehrer sucht, der einmal pro Woche Konditionsunterricht gibt, dachte ich, das ist meine Chance. Continue reading


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Madonna/MDNA Show im Letzigrund


Vor 4 Jahren habe ich das Madonna Konzert in Dübendorf besucht. Danach habe ich mir geschworen, nie mehr wieder Geld für diese Frau auszugeben. Das Gelände des Flugplatzes in Dübendorf eignet sich für die Landung von Flugzeugen, für ein Konzert schien es damals völlig ungeeignet zu sein. Das damalige Konzert von Madonna war steril, langweilig und ich hatte nur einen Wunsch, nämlich nach Hause zu gehen. Stimmung hat Madonna nicht geschaffen. Continue reading