The swimming season in times of Corona has begun


I am a swimmer. Nowhere do I get into such a confident meditative state with a real deep relaxation as in crawl swimming. And now all the indoor pools are closed except for school swimming and Olympians. Unfortunately, I don’t belong to either of these two categories. The water in the lake has a temperature of about 5 degrees and meditative swimming is not possible.

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Life in times of Corona 2021 II


Sunday morning, it’s still dark outside, but I put on my sports clothes and go for a run. Everything is still asleep. I don’t meet anyone except at the farm I pass, the cows are already outside filling their bellies with silage food. The light comes tentatively and it’s obvious that once again it’s not going to be a sunny day in the Unterland. I don’t mind, at least not now. I run up the steep slope, gasping for air to make it up the incline. The air is fresh and it’s not really cold but the hat does quite well. Exercise in the fresh air always feels good and this morning it feels wonderful. I reached the chapel of St. Verena and stopped briefly to see what the valley looked like. After 2 minutes I run further up, as if there was peace of mind to be found up there. Unfortunately, the further ascent did not bring peace either. Thoughts are rattling around in my head and I haven’t managed to “run” my head empty. The trip to Prague to visit my mother, planned for the end of February, seems to be postponed more and more, because two times of quarantine, locked up, without a possibility to go outside, I just can’t stand now.

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Leben in Zeiten von Corona 2021 II


Am Sonntagmorgen, es ist noch dunkel draussen, aber ich ziehe die Sportsachen an und gehe laufen. Alles schläft noch. Ich begegne niemandem nur bei dem Bauernhof, an dem ich vorbeilaufe, sind die Kühe schon draussen und füllen sich die Bäuche mit dem Silage Futter. Das Licht kommt zaghaft und es ist offensichtlich, dass es da im Unterland wieder einmal kein sonniger Tag wird. Das macht mir nichts aus, zumindest jetzt nicht. Ich renne den steilen Hang nach oben und schnappe nach Luft, um die Steigung bewältigen zu können. Die Luft ist frisch und es ist nicht wirklich kalt aber die Mütze tut ganz gut.  Bewegung an der frischen Luft fühlt sich immer gut an und heute Morgen ist es ein wunderbares Gefühl. Ich erreichte die Kapelle St. Verena und hielt kurz an, um zu schauen wie das Tal so aussieht. Nach 2 Minuten renne ich weiter nach oben, wie wenn dort oben der seelische Frieden zu finden wäre. Leider hat die weitere Steigung auch keinen Frieden gebracht. In meinem Kopf rattern die Gedanken wie wild und ich habe es nicht geschafft, den Kopf leer «zu rennen». Die für Ende Februar geplante Reise nach Prag zu meiner Mutter scheint sich immer weiter zu verschieben, weil zwei Mal Quarantäne, eingesperrt, ohne eine Möglichkeit nach draussen zu gehen, halte ich jetzt einfach nicht aus.

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It was a strange year, the year of Corona


We have given up many things dear to us this year. We have struggled. We have missed the light at the end of the tunnel. We have been afraid. We were in despair. We sank into gloomy thoughts. We lost many things. We helped. We showed solidarity.

Some were very solidary and some very selfish. As is always the case in normal lives. But this year it was not a normal life.

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Es war ein merkwürdiges Jahr, das Jahr von Corona


Wir haben dieses Jahr auf vieles, was uns lieb ist, verzichtet. Wir haben gekämpft. Wir haben das Licht am Ende des Tunnels vermisst. Wir haben uns gefürchtet. Wir waren verzweifelt. Wir versanken in düsteren Gedanken. Wir haben vieles verloren. Wir haben geholfen. Wir haben uns solidarisiert.

Einige waren sehr solidarisch und einige sehr egoistisch. So wie das in normalen Leben immer der Fall ist. Nur es war dieses Jahr kein normales Leben.

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Life in times of Corona XV


Helen was very happy when she became a grandmother. Finally, she thought. The risk was great that her only daughter would rather have a career than take the time to give birth to at least one child.

Helen was a dedicated grandmother. Whenever her daughter needed help, she was there and helped where necessary, even though she was still working 100%. But that was before Corona. In March everything changed. The visits became fewer and fewer and more and more distant, one was not allowed to hug each other.

Helen was in the risk category with her diabetes and although it was very difficult for her, she reduced her visits to her daughter and grandchild to a Sunday afternoon walk with them. The little one began to become estranged from Helen. This hurt even more.

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Leben in Zeiten von Corona XV


Helen hat sich sehr gefreut als sie Grossmutter wurde. Endlich, dachte sie sich. Das Risiko war gross, dass ihre einzige Tochter eher Karriere machen würde, als sich die Zeit zu nehmen, um mindestens ein Kind zur Welt zu bringen.

Helen war eine engagierte Grossmutter. Immer wenn ihre Tochter Hilfe brauchte, war sie da und half wo notwendig, obwohl sie selber noch zu 100% arbeitete. Das war aber vor Corona. Im März wurde alles anders. Die Besuche wurden immer weniger und immer distanzierte, umarmen durfte man sich nicht.

Helen mit ihrem Diabetes war selber in der Risikokategorie und obwohl es ihr sehr schwerfiel, reduzierte sie ihre Besuche bei ihrer Tochter und dem Grosskind auf einen Sonntagnachmittag Spaziergang mit ihnen. Der kleine begann von Helen zu entfremden. Das schmerzte noch mehr.

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Life in times Corona XIII


Dara was very tidy. Her apartment was always bright and shiny. Cleanliness and order were not part of her life but were her life.

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Leben in Zeiten Corona XIII


Dara war sehr ordentlich. Ihre Wohnung war immer blitz und blank. Sauberkeit und Ordnung gehörten nicht zu ihrem Leben, sondern waren ihr Leben.

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Eindrücke der 9. Schweizer Zollrechtstagung 2020 / heute in Bern


Heute findet die 9. Schweizer Zollrechtstagung in Bern statt, gerne teile ich einige Eindrücke mit euch.

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