Was im Leben wichtig ist


Ich bin nach Hause geflogen und war ein bisschen zu früh am Flughafen. Da es Mittag war, ging ich in die Flughäfen Kantine, die auch für Auswärtige offen ist. Ich stellte mein kleines Köfferchen bei einem leeren Tisch ab und ging mir meinen geliebten Gurkensalat nach Grossmutters Art holen. Als ich zurückkam, sass an meinem Tisch ein alter Herr und wollte mit seinem Mittagessen anfangen.

Wir grüssten uns, wünschten uns guten Appetit und begannen zu essen. Ein Wort ergab das andere und schon bald waren wir inmitten einer spannenden Diskussion. Ich fragte ihn, wenn ich eine mächtige Fee wäre und er einen Wunsch frei hatte, was würde er sich wünschen.Read More »

What’s important in life


I was flying home and arrived at the airport a little too early. As it was midday, I went into the airport canteen, which is also open to visitors. I placed my small case by a free table and went to fetch my beloved cucumber salad. When I came back, an old man was seated at my table and wanted to start his lunch.

We greeted each other, wished each other an enjoyable meal and began eating. One word led to another and soon we were deep in an interesting conversation. I asked him, if I were a powerful fairy and he could have a wish, what would be his wish.Read More »

Tricksen kann man immer


Ich war wegen meinen Kunden zwei Tage in Prag. Und da meine erste Besprechung morgens früh anfing, musste ich am Sonntagabend anreisen.

Ich nutzte die Gelegenheit und schrieb meinen ehemaligen Kollegen. Wäre mal wieder schön ein paar von ihnen zu treffen. Vier antworteten positiv und so sind wir zu fünft in eine kleine Bierstube gegangen. Ich habe Bier noch nie richtig gemocht aber ich wollte mich nicht grad von Anfang an absondern und als Dani fünf Bier bestellte, protestierte ich nicht. Read More »

One can always cheat


I spent two days in Prague on client business. And as my first meeting started early in the morning I had to travel on Sunday evening.

I took the opportunity and wrote to my former colleagues. It would be nice to meet a few of them again. Four replied positively and so five of us met in a small beerhouse. I have never really liked beer, but I didn’t want to be stand-offish right from the beginning and when Dani ordered five beers, I didn’t object. Read More »

Warum ich nicht mehr morgens um 6 Uhr schwimmen gehe


Bewegung ist für mich so essentiell wie essen oder schlafen. Ich bin überzeugt, wenn wir uns so viel bewegen würden, wie wir schlafen, könnten wir einen grossen Teil unserer Krankheiten verhindern.

So viel Bewegung in den Arbeitsalltag eines Bürogummis wie ich zu bringen ist schwierig. Danach wartet die Familie, Kinder, Haushalt und für Bewegung muss man sich die Zeit wirklich akribisch einplanen, um es überhaupt umsetzen zu können. Da ich täglich Sport mache, sind Randstunden die einzige Ausweichmöglichkeit. Um 6 Uhr morgens springe ich ins Schwimmbecken und versunken in Wellen und Gedanken drehe ich meine Runden und sitze spätestens um 8 Uhr an meinem Arbeitstisch.Read More »

Why I no longer go swimming at 6.00am


Movement is as essential for me as eating or sleeping. I am convinced that, if we were to move as much as we sleep, we could avoid many of our illnesses.

To fit enough movement into the working day of an eager beaver like me is difficult. And then the family, the children, the household are all waiting and for movement one really has to plan one’s time to the last minute to be able to realise it at all.

As I engage in sport every day, the off-peak hours are the only possibility. At 6.00am I jump into the swimming pool and, sunk in waves and thoughts, I swim my laps and by 8.00am at the latest I’m at my desk.Read More »

Humility – a visit to the Paraplegic Centre in Nottwil


Our offices are large, more than 1,500 people in one location. First aid helpers are needed, if something goes wrong. When the enquiry arrived, who would like to be trained in first aid, I began to think. Obviously at some time in the secondary school I had learned how to bandage a wound, to stop bleeding or massage a heart. That is ages ago. I’m not certain that I could still do this. Read More »

Demut – Besuch in Paraplegikerzentrum in Nottwil


Unser Betrieb ist gross, über 1500 Personen an einem Ort. Da braucht es Nothelfer, falls etwas schief geht. Als die Anfrage kam, wer Lust habe, sich zum Nothelfer ausbilden zu lassen, begann ich nachzudenken. Klar irgendwann auf der Mittelschule habe ich gelernt wie man eine Wunde verbindet, eine Blutung stoppt oder die Herzmassage macht. Das ist ewig her. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es noch heute könnte. Read More »

Die glückliche Kindheit


Eugen wird 80 Jahre alt. Etwa einmal pro Jahr gehen wir zusammen Bier trinken. Respektive Eugen trinkt Bier und ich etwas Komisches wie Eugen meine nicht-alkoholischen Getränke nennt.

Eugen kennt mich seit meiner Kindheit und ich fand es mit ihm immer lustig. Auf die Abende mit ihm freue ich mich. Gestern sprachen wir über das Leben und plötzlich begann Eugen über seine Kindheit zu reden. Er hat mir schon ab und zu von seinem Vater erzählt, der kurz nach zweitem Weltkrieg an Tuberkulose starb. Ich kannte seinen Stiefvater, der ihn grossgezogen hatte und auch seine Mutter. Diese sind jedoch alle längst tot und nur paar schwarz-weiss Fotos können sie denen in Erinnerung rufen, die sie nie trafen.Read More »

The happy childhood


Eugen will be 80 years old. About once a year we drink a beer together. Or rather Eugen drinks beer and I something strange, as Eugen calls my non-alcoholic drinks.

Eugen has known me since I was a child and I have always found it amusing with him. I looked forward to the evenings with him. Yesterday we talked about life and suddenly Eugen began to talk about his childhood. Now and again he had told me about his father, who died shortly after the second world war of tuberculosis. I knew his step-father, who had brought him up, and also his mother. But they have long since died and only a few black and white photos can recall them to those who never met them.Read More »