Michaela Merz

Offene Rennbahn Oerlikon – Verlängerung der Ferien

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Der Sommer geht zu Ende. Wir sind zurück aus den Ferien und der Alltag hat wieder begonnen. Aber da draussen noch Sommer in Höchstform herrscht, versuchen wir uns mit dem Unvermeidlichen auseinander zu setzen. Nach der Arbeit und der Schule machen wir mit meinen Jüngsten Sachen, die die Ferienstimmung verlängern.

Zum Beispiel springen wir in den Fluss Limmat mitten in der Stadt und wollen uns durch den Fluss tragen lassen. Zu unserer grossen Überraschung ist die Limmat aber faul und bewegt sich kaum, so dass wir tatsächlich schwimmen müssen, um ans gewünschte Ziel zu kommen. Der starke Strom, den es normal gibt, ist verschwunden. Eine faule, aber erfrischende Wassermasse ist geblieben. Dazu kommt, dass etwa die halbe Stadt die gleiche Idee hat. Man ist da wirklich nicht allein. Die Atmosphäre ist gelassen. Leider wird um 20 Uhr die Garderobe geschlossen. Fertig lustig.

Oder wir besuchen die offene Rennbahn in Oerlikon. Ein Oval aus Beton, wo die Velos unzählige Runden auf engstem Raum drehen. Es werden verschiedene Rennen angeboten. Alle Velofahrer haben den gleichen Abstand voneinander und wenn der Startschluss fällt, versuchen sie den Fahrer vor sich zu überholen. Der, der als Letzter auf der Rennbahn bleibt, hat gewonnen. Der Sieger ist eindeutig. Am liebsten haben wir die Rennen, wo die Velofahrer im Windschatten der Motorräder fahren. Die Motorradfahrer stehen dabei auf ihren für diesen Anlass speziell angefertigten Motorrädern. Mein Jüngster fiebert mit den Athleten mit und seine Begeisterung überträgt sich auf die Fans der älteren Jahrgänge. Die Mehrheit der Zuschauer ist männlich und man kommt leicht ins Gespräch. Fachsimplen kann man wunderbar und das Gefühl der Zugehörigkeit zu dieser Gemeinschaft fühlt sich gut an. In der Pause gibt es Bratwurst und Senf oder Cervelat und Senf und da alle in der Pause die gleiche Idee haben, gibt es ein hocheffizientes, ausgeklügeltes System wie Hunderte von Bratwürsten innerhalb kurzer Zeit serviert werden können. Weil ein Rennen will doch keiner verpassen. Der Eintritt ist 10 CHF, Kinder sind gratis. Das ist wenig für so viel Spass an einem warmen Sommer Abend.

Oder wir laufen auf unseren Hausberg, sitzen dort auf einer Bank und bewundern das Spiel des Lichts und den Sonnenuntergang.

Der Sommer und die Ferien werden uns fehlen. Sie waren einfach wunderschön und wir haben sie voll genossen, aber die nächsten kommen wieder!!

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