Ich reise nicht gern


Es ist kaum zu glauben, aber ich reise nicht gern. Reisen verursacht bei mir grossen Stress. Umso erstaunlicher ist, dass ich beruflich die halbe Welt bereist habe und Unglaubliches gesehen und erlebt habe.
Ich habe selbst als Reiseleiterin gearbeitet – mit dramatischen Erlebnissen. Das Beste zum Beispiel war, als ich in James-Bond-Manier mit einem gemieteten Bus einem Zug durch den europäischen Teil der Türkei nachgejagt bin, in dem sich unser Eisenbahnwagen befand, der uns nach Prag bringen sollte. Der Zug ist ohne meine Reisegruppe und ohne rechtzeitige Vorwarnung drei Stunden früher als geplant ab Istanbul abgefahren. Auch das gibt es – nicht nur, dass Züge Verspätung haben, wie so oft in letzter Zeit in Deutschland geschieht, sondern sie können auch zu früh sein.

Oder als ich ohne jeden Schmuck (raubvorbeugend) allein in Sao Paulo unterwegs war und es zu regnen begann. In Sao Paulo erinnerte der Regen an eine Dusche, und ja klar, ich hatte keinen Schirm dabei. Der nächste Ort, wo ich mich verstecken konnte, war ein Kosmetiksalon, der auch Nägel lackierte. Meine Nägel waren im Verlauf meines Lebens immer unlackiert geblieben. Neben Beruf und Familie lag es einfach zeitlich nicht drin. In diesem Laden in Sao Paulo haben sie mir aber nicht nur die Nägel farblich verschönert, sondern kreierten einen ganzen Garten. Auf jedem meiner Nägel war eine Blume gemalt – ich war respektive meine Nägel für 10 Tage wie ein Märchenprinz. Zwei Tage später flog ich zurück in die winterliche Schweiz, und gerade an die fachliche Steuertagung in St. Gallen. Noch nie habe ich dort so viel Aufmerksamkeit dank meiner blumigen Nägel bekommen wie in diesem Jahr. Sogar die Herren der Steuerbehörde haben sich für die Flora interessiert. Wozu der Regen in Sao Paulo gut ist!

Ich schaue mir fremde Orte gerne an, bin fasziniert von fremden Kulturen und plaudere soweit möglich mit den Einheimischen. Ein unvergessliches Erlebnis war, als ich zufällig auf einer Hochzeit in Russland mit viel Wodka und Salzfisch gelandet bin. Das Fremde schaue ich mir gerne an, der Weg dorthin bereitet mir Schwierigkeiten, obwohl ich eigentlich nie verloren gegangen bin oder eine andere schlechte Erfahrung gemacht habe. Im Gegenteil zu meiner Mutter, die fast überall unterwegs verloren geht, sofern man sie nicht fest bei sich hält. Als Kind hatte sie es geschafft, in der U-Bahn bei einem Ausflug mit der Klasse in Berlin einzuschlafen und landete allein in West-Berlin, ohne mächtig Deutsch zu sprechen. Sie ist sozusagen ungeplant und ungewollt emigriert.

Unterwegs gibt es lokal spezifische Souvenirs, die alle etwas Exotisches in sich haben, und man kauft sie gerne, um eine materielle Erinnerung an das im Fremden Erlebte zu haben. Aber es sammelt sich, und zu Hause üben diese Souvenirs kaum die gleiche Kraft aus wie die Orte selbst. Darum habe ich mich vor Jahren entschieden, keine mehr zu kaufen. Am Ende tut man sie nur in den Abfall entsorgen. Ich kaufe an Orten, die ich besuche, einen Magneten. Ich bestrich eine Wand mit magnetischer Farbe, und die Magnete landen beim Eingang. Ab und zu stehe ich vor dieser Wand, und jedes kleine Stück erinnert an die tollen Erlebnisse, Begegnungen, einmalige Geschichten, die sich im Lauf des Lebens angesammelt haben.

Platz hat es nicht mehr viel, aber doch noch. Obwohl ich nicht gerne reise, zieht es mich in die Ferne. Für die nächsten paar Magneten gibt es noch Platz.

Die Geschichte von Irene Bobelijn – Ein Wochenende in Antwerpen


Vor einigen Jahren hatte ich das Vergnügen, das Einwanderungsmuseum in New York zu besuchen. Es war eine faszinierende und zugleich gespenstische Erfahrung. Stellt euch vor, ihr versucht, dem Hunger und der Armut zu entfliehen und wandert aus Europa in die USA aus. Nach Wochen auf einem Schiff über unruhige See erreicht ihr New York. Die Behörden führen verschiedene Tests durch und teilen euch dann mit, dass ein Mitglied eurer Familie nicht ins Land gelassen wird und nach Europa zurückkehren muss. Was würdet ihr tun? Geht ihr alle wieder zurück? Schickt ihr die Person allein zurück, oder teilt ihr euch auf? Diese Fragen habe ich mir damals gestellt, und noch heute erinnere ich mich an das Unwohlsein, das ich in dieser Ausstellung in New York empfand, als ich versuchte, mich in diese Situation zu versetzen.

Nun bin ich für ein Wochenende in Antwerpen und besuche das Red Star Line Museum. Dieses Museum beschreibt den Ausgangspunkt der Auswanderungsreise von Europa nach Amerika. Aus Antwerpen sind unzählige Europäer nach Amerika aufgebrochen, getrieben von denselben Gründen wie heute: fehlende wirtschaftliche Perspektiven, Armut und Verfolgung. Das Museum im Hafen ist definitiv einen Besuch wert, und hier habe ich eine der atemberaubendsten Geschichten von unserer Museumsführerin gehört.

Die Geschichte handelt von der Familie Bobelijn. Der Vater wanderte zuerst in die USA aus, während die Mutter mit drei Jungs und der kleinen Irene in Europa zurückblieb. Nachdem sich der Vater in den USA etabliert hatte, holte er seine Familie nach. Die Mutter und vier Kinder bestiegen ein Schiff der Red Star Line Richtung USA. Die Überfahrt in der dritten Klasse war alles andere als eine Ferienreise: beengte Verhältnisse, keine Privatsphäre, eintöniges Essen und vielleicht auch noch Seekrankheit obendrauf. Bei der Ankunft in New York wurde bei der achtjährigen Irene eine ansteckende Augenkrankheit diagnostiziert. Sie durfte nicht in die USA einreisen. Der Rest der Familie hingegen durfte einreisen.

Stellt euch vor, ihr müsstet diese Entscheidung treffen: Am Ufer wartet euer Mann, den ihr seit mehreren Jahren nicht gesehen habt, und ihr müsst entscheiden, ob ihr alle wieder nach Europa zurückkehrt und es später erneut versucht, oder ob ihr die kleine Irene allein zurückschickt. Eine Option, dass die Jungs zum Vater gehen und die Mutter mit Irene zurückkehrt, stand nicht zur Auswahl, da die Behörde minderjährige Jungs nicht allein ins Land ließ. Wie hättet ihr entschieden?

Die Mutter schickte die kleine Irene allein nach Antwerpen zurück. Nach einem Jahr versuchte es Irene erneut, wurde aber wieder abgewiesen und musste zurückreisen. Sie lebte weitere vier Jahre in einer Pflegefamilie, und erst beim dritten Versuch klappte es. Eine wahre Horrorvorstellung für jedes Kind und jede Familie.

Solche Geschichten wiederholen sich wahrscheinlich täglich in abgewandelter Form, und wir können sie uns oft nicht vorstellen. Vielleicht werden unsere Nachfahren in 80 Jahren von den Geschichten von heute erfahren.

Ebenfalls spannend war zu erfahren, dass die Red Star Line eine europäische Vertriebsorganisation für den Billettverkauf hatte. In der Schweiz war das Büro in Luzern. Falls ihr Vorfahren habt, die nach Amerika ausgewandert sind, lässt sich in digitalisierten Archiven nach ihnen suchen.


Antwerpen war für mich eine wahre Entdeckung. Es ist eine Stadt, die eine Reise wert ist. Beispielsweise die vielen Rubens-Bilder in der unglaublich weitläufigen Kathedrale, die lebendige Altstadt, die Gelassenheit trotz der Menschenmassen, die Tatsache, dass im November bis spät in der Nacht draußen gegessen, Karten gespielt, diskutiert und gelacht wird, der Hafen, die Museen, die beeindruckende Bahnhofshalle und die unzähligen spannenden Gebäude in der Stadt, die vielen Restaurants und Museen. Falls ihr ein paar Tage Zeit habt, ist Antwerpen auch bei Nebel sehr empfehlenswert.

Mit Vorurteilen kommt man nicht nach Ascona


Ich bin unterwegs ins Tessin. Ich kann es kaum erwarten dort zu sein. Wenn ich die Alpen durchfahre komme ich mir vor wie in einer anderen Welt. Die Seele baumelt vor sich hin und es fühlt sich an als würde man eine ganz andere Luft einatmen. Kurz gesagt, ich freu mich sehr. Ich reise mit dem Zug, denn schlussendlich ist es der schnellste Weg.

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Island, Shetland, Schottland


Ich habe mir Zeit genommen in den Norden zu reisen. Das ist nichts für diejenigen, die zuverlässigen Wetter, warme Temperaturen und Strandferien suchen.

Der Norden ist rau und wenn ich ihnen etwas garantieren kann, dann, dass es sicher mindestens einmal aber eher mehrmals regnen wird. Das es kalt und windig sein wird, aber gleichzeitig auch, dass sie nicht aus dem Staunen kommen.

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Island – Insel Vigur und die Papageitaucher (Puffin, Ludin)


Ich habe einige Tiere auf unsere Reise gesehen. Pferde, Seehunde, verschiedenste Fischarten, Polarfüchse, unzählige Vogel. Speziell davon habe ich mich in die Papagaientaucher verliebt.

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Island – Akureyri


Ich wollte schon seit Jahren nach Island und mein Jüngster wünschte sich eine Kreuzfahrt. Ich war gegen die Kreuzfahrt aber das Familienleben basiert auf ständigem Kompromiss. So sind wir mit einer Kreuzfahrt rund um Island gefahren. Ich habe mir Island anders vorgestellt. Auch wenn ich zu Hause drei Reiseführer habe und unzählige Bilder angeschaut hatte. Island ist anders, kaum vergleichbar, unberechenbar. Einer der besten Sprüche die wir auf unserer Reise gesehen hatten, war der folgende: «Gefällt dir das Wetter nicht, warte einfach 5 Minuten». Es beschreibt was man auf dieser Insel antrifft sehr gut. Es kann neblig sein und plötzlich kommt die Sonne, es ist bitter kalt und in der nächste viertel Stunde gibt es ein T-Shirt Sommer Wetter. Unsere Rucksäcke für unsere Wandertouren waren dementsprechend gross. Man kann nämlich alles antreffen. Regen, Kälte, Sonne, Wind. Das braucht Sonnenbrillen und Mützen, Regenjacke und Jacken. Es braucht einiges um es bequem zu überstehen.

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Warum ich Uber fahre


Ich bin viel unterwegs, oft im Ausland. Ohne Taxi geht es oft gar nicht. Aber meine Erfahrungen mit Taxis sind sehr gemischt und leider viel zu oft nicht nur positiv. Die Fahrzeuge sind dreckig und stinken nach Zigaretten. Die Fahrer sind unhöflich. Auf meinen Bitten, die Fenster zu schliessen oder das Radio auszuschalten, wird nicht eingegangen. Die Koffer muss ich selbst ein- und ausladen, die Kreditkarte wird verweigert und Bargeld verlangt. Das Schlimmste ist, ich komme mich betrogen vor, wenn ich die Strecke schon einmal gefahren bin und plötzlich ist sie um einiges teurer und wer weiss, wie es dort abläuft, wo ich die üblichen Preise nicht kenne. Taxi fahren rund um die Welt ist wie eine Wundertüte, es kann toll sein aber es kann ein schreckliches Erlebnis mit hohem Frustrationslevel sein. Die Chance stehen in etwa 50/50 und sehr oft ist das höchste Gefühl, dass es einfach mal ok war.Read More »

London mal anders


Es gibt Städte, die sind lebendig, inspirierend, pulsierend und immer wieder überraschend, so dass man sich nicht satt sehen kann und wo die Lebenszeit nicht ausreicht, um alle Sehenswürdigkeiten zu erkunden. London ist sicher eine davon. Wo beginnt man und was geht man anschauen? Ich lasse die Klassiker unerwähnt, die kann man einfach googlen.  Falls ihr die abgehakt habt, wie wäre es mit dem Covent Garden Market? Das nicht nur wegen der vielen kleinen Geschäfte, die erstaunliche Dinge anbieten und dem preiswerten Flohmarkt, der noch mehr Überraschendes bietet, sondern vor allem wegen den dort auftretenden Künstlern. Es ist dort immer was los: Strassenkomödianten, Sänger, Gaukler, lebende Statuen. Langweilig ist es dort nie.

Oder wie wäre es mit einer “Bond in Motion” Ausstellung in der Nähe des Marktes? Alle Fahrzeuge mit denen sich James Bond mit allen Schurken dieser Welt spektakuläre Autorennen und Verfolgungsjagden geliefert hat, sind dort in Original ausgestellt. Dazu laufen die entsprechenden Filmausschnitte und auch einige Requisiten sind vor Ort. Ein Muss für jeden James Bond Fan.

Zum Besuch von London sollte auch unbedingt der Besuch eines Theaters gehören. Musicals, Dramen, Komödien oder Shakespeare für diejenigen, die es klassisch mögen. Die Tickets sind nicht billig und man sollte nicht naiv sein und denken, dass man Billette bei der Abendkasse ergattern kann. Wer nicht im Voraus bucht, muss wahrscheinlich auf Kultur verzichten.

Mit kleinem Budget lässt sich auch einiges sehen. Zum Beispiel ist der Besuch aller Museen in London gratis. Das Tate Museum für moderne Kunst zum Beispiel. Auch wenn man mit moderner Kunst nichts anfangen kann, aus dem 10ten Stock gibt es dort einen hervorragenden Ausblick fast so gut wie vom London Eye nur man kann es GRATIS geniessen so lange man Lust hat. Dazu kommt, dass es dort eine wunderbare Ecke gibt, wo kleine Kinder spielen können. Und ebenfalls zu erwähnen ist die Tatsache, dass ein moderner Wohnblock so nahe am Tate Gebäude gebaut wurde, dass man nicht nur Stadt sieht, sondern auch die Inneneinrichtung von 14 Stöcken, weil die Engländer nichts von Vorhängen halten und somit keine haben. So quasi “live ” Unterricht in Innenarchitektur der gehobenen Klasse Anfang 21. Jahrhundert.

Und wenn ihr schon mit schmale, Budget unterwegs sei, dann gibt es in der Nähe des Tate Museums einen alten Essens-Markt mit vielen Leckereien aber auch Möglichkeiten Backkurse zu belegen oder zu erlernen wie man zb metzget. Von vielen kann man gratis probieren und ein preiswertes, wunderbar duftendes Mittagessen lässt sich an einem der Stände auch kaufen.

Überhaupt ist das essen in London deine Entdeckung für sich und man sollte den Mut aufbringen die Sachen essen zu gehen, die man noch nicht kennt. Es gibt alles und es gibt es in allen Preisklassen, man kann Chinesisch, Indisch, Französisch, Libanesisch, Japanisch, Mexikanisch und so weiter für 7 aber auch 120 Pfund essen gehen. Es lohnt sich. Zum Frühstück empfiehlt sich das Porridge (Haferflockenbrei), das füllt den Bauch und hält bis zum Abend.

Was mich erstaunt hat, war die grosse Anzahl Obdachloser, die überall in der Innenstadt zu sehen waren und den Eindruck machten, dass sie an den Plätzen, wo sie schliefen ziemlich Wurzeln geschlagen hatten. Es waren nicht nur einfach Menschen in Schlafsäcken, wie man es aus anderen Städten kennt, sondern richtige Zeltstädte mit häuslicher Einrichtung und nur der starke Geruch von Urin erinnerte an die Einschränkungen des Wohnens im Zelt.

Es lässt sich sehr gut leben mit viel Geld in London, aber ich denke es lässt sich als Besucher gut leben und auch viel sehen mit wenig Geld. Der Mut zu ungewöhnlichem Erlebnissen wird in dieser Stadt sicher belohnt.

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Vedi Napoli e poi muori!! Neapel sehen und sterben


Als Kind habe ich diesen Satz gelesen und stellte mir vor, dass nach Napoli zu fahren das Allerletzte wäre, was man machen sollte, wenn man danach dann sterben würde. Meine Interpretation des berühmten Zitates von Goethe war natürlich grundlegend falsch. Trotzdem war Neapel für mich ein Symbol des Sterbens und nicht des Lebens. Egal ob ich über den Krater Vesuv, die unglückliche verschüttete Ortschaft Pompeji oder die todbringende Camorra nachdachte. Aber es gibt halt wirklich viel, was man vor Ort anschauen und bewundern kann und so bin ich schlussendlich letzthin dennoch hingefahren. Trotz dem leicht mulmigem Gefühl basierend auf meiner frühkindlichen, falschen Interpretation. Read More »

Ostern in Madrid


Ich weiss, dass es am Ostern Schnee geben kann. Wie dieses Jahr in der Schweiz. Für mich gehört sich das aber nicht, weil Ostern sollte Frühling signalisieren. Blühende Bäume, laute Vögel, erwachendes Leben.

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So sind wir der grössten Kälte in Richtung Südwest weggelaufen. Nein warm war es in Madrid auch nicht wirklich. Nur wenn Sonne schien war der Frühling spürbar. Ohne warme Mütze und meine Handschuhe wäre es eine wirklich kalte Angelegenheit gewesen. Die Leute waren aber unheimlich warm, nett und gesprächig. Leider zeigte sich, dass sich seit meinem Besuch vor 6 Jahren, was die Kenntnisse der englischen Sprache anbetrifft, nicht viel geändert hat. Wir haben uns des Google translators bedient und uns nicht schlecht durchgeschlagen. Was man dort so alles erleben kann: Eine Ostermesse mit festlich gekleideten Leuten besuchen, eine Procesion bestaunen, wo der Jesus Kristi auf dem Weg zur Kreuzigung ausgepeitscht wird, begleitet durch Leute, die eine Kopfbedeckung wie der Ku Klux Klan trugen. Den Prado besuchen und sich paar Bilder von Goya und Hieronymus Bosch herauspicken und sie lange bestaunen. Eine Flamenco Show besuchen und sich satt sehen an der Lebensfreude, Leidenschaft und völliger Hingabe. Die vielen Schuhgeschäfte bestaunen und Modelle, die man in ihrer Farbigkeit und Fantasie nie in der Schweiz sieht, ausprobieren.

Unser Hotel hat nach vollständiger Renovation 2 Tage vor unserer Ankunft eröffnet. Das Personal war unheimlich nett und zuvorkommend. Für die unglaubliche Gastfreundschaft haben wir Ihnen alles andere verzeihen. Ja es hat verschiedene Mängel gegeben. Wenn alles neu ist, gibt es da und dort letzte kleine Dinge, die nicht so sind wie sie sein sollten. Das fehlende warme Wasser war aber schwer zu verkraften.
Es ist nicht so, dass es gar keines gab aber es war nicht einfach abzuschätzen, wann. Einmal nach dem morgigen Rennen durch die stille noch schlafende Stadt musste ich mich unter die kalte Dusche stellen. Mit Lichtgeschwindigkeit war ich fertig.

Madrid lohnt sich. Wegen der Atmosphäre, der Lebendigkeit, der Musik, den Leuten, der gelebten Freundlichkeit. Warm duschen kann man auch zu Hause.