Michaela Merz


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Etwas ist passiert


Photo_RGB_PC_48238.jpg People walking near parked cars on a street - PwCIch bin zum Konzert von Pharrell Williams gegangen. Und ich habe mich richtig gefreut. Sein Lied „Happy“ bewirkte, dass ich mich wohlfühle. Ein paar Töne und eine Stimme und die Welt sieht besser aus. Ich nahm das Auto und musste es rechts rückwärts in einer steilen Strasse einparkieren. Ich habe noch nie behauptet, dass ich es gut kann, aber nach so vielen Jahren Autofahren habe ich eine Strategie entwickelt wie ich es trotz fehlenden dreidimensionalen Sehens erfolgreich machen kann. Continue reading


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Männer und Knabentraume


IMG_1312Innerhalb von 24 Stunden durfte ich die grossen männlichen Sehnsüchte aus der Nähe im Doppelpack beobachten. Erst stand ich am Nürburgring. Männer jeden Alters hatten nur Augen für die stehenden oder herumkurvenden Rennautos. Das war gut so, weil sonst war da nicht viel zu sehen. Mitten im Wald, mitten im Nirgendwo Asphaltkurven ohne Ende, um zu testen wie man den Motor auf Touren bringt. Continue reading


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Männer und ihre Spielzeuge


Unser lediger Nachbar mit jeder Menge gut aussehender Freundinnen, die im Jahresrhythmus wechseln, hat sich einen Porsche gekauft. Ich habe es seinem bestimmten Alter zugeschrieben. Er beharrte darauf mir die Vorzüge seines Autos vorzuführen. Die Sportsitze sind nicht wirklich bequem, das Ein- und Aussteigen in diese tiefliegenden Autos ist nur mit Hosen und flachen Schuhen einigermassen elegant möglich. Innen ist es beim Fahren laut und man spürt den Strassenbelag. Continue reading


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Der Flug Moskau – Zürich


Die drei Männer waren mir schon beim Einchecken aufgefallen. Sie waren laut, lachten und sprachen laut. Im Flugzeug sassen sie schlussendlich eine Reihe vor mir. Drei Russen. Es war offensichtlich, dass sie bereits getrunken hatten. Ihre Lautstärke nahm zu. Lauschen war nicht notwendig, ihre groben Witze konnte man mehrere Reihen vor und hinter ihnen verfolgen sofern man Russisch verstand. Continue reading


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Stau auf der Damentoilette


Oft denke ich, dass viele Architekten die geschlechtsspezifischen Unterschiede nicht genügend würdigen. Bei fast jedem Grossanlass und damit meine ich nicht gerade Olympische Spiele, sondern Theater, Kinos, etc. gibt es das Phänomen des Staus auf der Damentoilette. Bei den Herrentoiletten gibt es dieses Phänomen nicht. Ich gebe zu, dass moderne Gebäude ein bisschen besser geworden sind, aber ich stehe immer noch regelmässig in so einem Stau. Continue reading