Michaela Merz


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Kreuzfahrten


Als mein jüngster den Wünsch äusserte in den Ferien eine Kreuzfahrt zu machen, war ich der Idee gegenüber extrem negativ eingestellt. Was soll ich, eine freiheitsliebende, auf Individualität bedachte Person eingequetscht auf engen Raum mit tausendend Anderen tun? Da werde ich spätestens nach 24 Stunden Wahnsinnig. Die Vorstellung, dass mir es überhaupt nicht gefällt und das ich dann nicht mal aussteigen kann, war einfach grauenhaft. Ich war nur einmal auf einem Tanzschifft. Da war ich sehr jung. Ich habe es grauenhaft gefunden und habe mir geschworen, nie mehr wieder ein grosses Schiff zu betreten.  Es ist nicht, dass ich ein Problem mit Schiffe habe. Ich liebe das Segeln, das Wasser und eigentlich kann ich nicht genug davon kriegen. Aber ein grosses Schiff was sich träge bewegt und in welchem man quasi gefangen ist, war mir ein Grau. Kreuzfahrtschiffe scheinen mir wie Ameisenhaufen mit einem Wassergraben, die ihre einzelnen Mitglieder versorgen aber gleichzeitig diktatorisch beherrschen.

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Island, Shetland, Schottland


Ich habe mir Zeit genommen in den Norden zu reisen. Das ist nichts für diejenigen, die zuverlässigen Wetter, warme Temperaturen und Strandferien suchen.

Der Norden ist rau und wenn ich ihnen etwas garantieren kann, dann, dass es sicher mindestens einmal aber eher mehrmals regnen wird. Das es kalt und windig sein wird, aber gleichzeitig auch, dass sie nicht aus dem Staunen kommen.

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Island – Insel Vigur und die Papageitaucher (Puffin, Ludin)


Ich habe einige Tiere auf unsere Reise gesehen. Pferde, Seehunde, verschiedenste Fischarten, Polarfüchse, unzählige Vogel. Speziell davon habe ich mich in die Papagaientaucher verliebt.

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Island – Akureyri


Ich wollte schon seit Jahren nach Island und mein Jüngster wünschte sich eine Kreuzfahrt. Ich war gegen die Kreuzfahrt aber das Familienleben basiert auf ständigem Kompromiss. So sind wir mit einer Kreuzfahrt rund um Island gefahren. Ich habe mir Island anders vorgestellt. Auch wenn ich zu Hause drei Reiseführer habe und unzählige Bilder angeschaut hatte. Island ist anders, kaum vergleichbar, unberechenbar. Einer der besten Sprüche die wir auf unserer Reise gesehen hatten, war der folgende: «Gefällt dir das Wetter nicht, warte einfach 5 Minuten». Es beschreibt was man auf dieser Insel antrifft sehr gut. Es kann neblig sein und plötzlich kommt die Sonne, es ist bitter kalt und in der nächste viertel Stunde gibt es ein T-Shirt Sommer Wetter. Unsere Rucksäcke für unsere Wandertouren waren dementsprechend gross. Man kann nämlich alles antreffen. Regen, Kälte, Sonne, Wind. Das braucht Sonnenbrillen und Mützen, Regenjacke und Jacken. Es braucht einiges um es bequem zu überstehen.

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