Michaela Merz


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Vedi Napoli e poi muori!! Neapel sehen und sterben


Als Kind habe ich diesen Satz gelesen und stellte mir vor, dass nach Napoli zu fahren das Allerletzte wäre, was man machen sollte, wenn man danach dann sterben würde. Meine Interpretation des berühmten Zitates von Goethe war natürlich grundlegend falsch. Trotzdem war Neapel für mich ein Symbol des Sterbens und nicht des Lebens. Egal ob ich über den Krater Vesuv, die unglückliche verschüttete Ortschaft Pompeji oder die todbringende Camorra nachdachte. Aber es gibt halt wirklich viel, was man vor Ort anschauen und bewundern kann und so bin ich schlussendlich letzthin dennoch hingefahren. Trotz dem leicht mulmigem Gefühl basierend auf meiner frühkindlichen, falschen Interpretation. Continue reading


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Wenn das eigene Kind Hilfe braucht



Es ist schon viele Jahre her. Die Bilder in meinem Gedächtnis sind fast verblasst. Aber der Schrecken von damals bleibt und wenn ich an die Situation denke, kommt auch heute noch alles wieder hoch. Continue reading


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‎Der Tod (eine Buchempfehlung)


der Tod 1Wir sind unsterblich. Die Mehrheit von uns benimmt sich so.
Der reale Tod wird versteckt, verbannt, beschönigt. Der reale Tod macht Angst. Den realen Tod gibt es nicht.

Der fiktive Tod wird zelebriert, verkaufsfördernd eingesetzt, voyeuristisch ausgeschlachtet in Filmen, Büchern, Nachrichten. Continue reading


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Gavril


DepressionGavril war beliebt. Kein Wunder. Er war lustig und unterhaltsam, er lachte gern und konnte Leute zum Lachen bringen. In seiner Gesellschaft wollte man sein. Er war ein gern gesehener Gast und er liess keine Party aus. Zu seinem Markenzeichen gehörte, dass er die Party als letzter verliess, nachdem er geholfen hatte aufzuräumen.

Er hatte alles, was man sich wünschen konnte. Eine Familie mit zwei Kindern, ein kleines Haus am Rande der Stadt, einen Job mit dem er genug verdiente um Dinge zu machen, die er mochte, und viele Freunde. Continue reading