Nathan Sawaya versus Mutter Natur

DSCI0053 - Copy  Mit meinem Jüngsten machen wir gerne Entdeckungstouren. An diesem herrlichen Herbstsonntag haben wir uns für eine Reise durch Zürich entschieden. Wir nahmen unsere Trottinetts ‎und lassen uns von Lust und Laune führen. Auch wenn wir durch Orte fahren, die wir bereits kennen, kommen wir aus dem Staunen nicht raus. Zürich badete an diesem herbstlichen Sonntag in Sonne und Farben. Die Blätter haben Farben gewechselt und anstelle von grün gibt es gold, gelb, orange, rot in allen Schattierungen und Facetten. Wir konnten uns gar nicht satt sehen und suchten in Vorgärten, Parks, Strassen und Höfen nach den skurrilsten Kreationen von Mutter Natur.

Die am Boden liegenden frischen Blätter animierten zum Bau von Häufchen, was wir mit Begeisterung taten. Und dann sahen wir ein Plakat für die Legoausstellung im Puls 5 und nahmen ein abrupten Richtungswechsel und fuhren zur Ausstellung.‎ Nathan Sawaya hat eine eigene Welt aus Legosteinen gebaut. Der Eintritt ist teuer. Ein Erwachsene 27 Franken, ein Kind 19 Franken. Aber das, was man zu sehen bekommt, ist einmalig und erstaunlich. Aus einer Kinderwelt, den Legosteinen, hat der Künstler eine Traumwelt erschaffen, voller Fantasie und Überraschendem.

Wir schlenderten durch die Ausstellung und bestaunten das echt wirkende Tuch aus Legosteinen, das Kleid, die Badelatschen, aber auch alle die Figuren, Szenen und Bilder wie auch einen Dinosaurier.

Je nach Budget kann man beides an einem Tag machen, die gratis Herbstschau oder die teuren Legobauten. Bei kleinem Budget kann man es ruhig bei dem Farbspektakel von Mutter Natur belassen. Weil auch wenn die Legoausstellung sehr interessant ist, Mutter Natur ist nicht zu schlagen.

Bildquelle Herbstbilder: Ruth Rudolph, Erich Keppöer Uschi Dreiucker, Pascal Tippelt / pixelio.de

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