Lehrlinge


Wir waren am Dienstag im Restaurant. Ein kleines Restaurant am Seeufer bei wunderbarem Sonnenuntergang. Die Stimmung war fantastisch.

In dem kleinem Raum hat es vier Leute gehabt, die Bestellungen aufnahmen und ausführten. Wir wollten Getränke zum Apéro bestellen. Es war sehr schnell klar, dass die Verständigung auf Deutsch oder Englisch schwierig wird. Es war Feierabend, wir waren alle gelassen. Es hat uns nichts ausgemacht die fünf Getränke immer wieder zu wiederholen, bis er es geschafft hatte, sie zu notieren. Jedoch beim Aperol Spritz nütze alles nichts. Offensichtlich wusste er nicht, was das ist. Wir mussten mit zur Bar und ihm die Flasche zeigen.

Als er später mit dem Tablett mit fünf Getränken in unsere Richtung lief, wurde mir bewusst, dass bestimmte Fertigkeiten geübt werden müssen. Ich hatte eher das Gefühl, dass er unseren Tisch nicht erreichen wird und die Getränke am Boden zerschellen. Ich täuschte mich. Er hat es geschafft. Ausser dass bei der Flasche Bier ein Glas fehlte und man es bei ihm mit Nachdruck verlangen musste, klappte es. Ich schaute ihm zu, wie er eine “Stange” abfüllte und wunderte mich, weil es so aussah, als ob dies alles das erste Mal in seinem Leben sei. Das Bier ist aus dem Glas herausgelaufen, dann hat er ein bisschen ausgeschüttet, noch mal nachgefüllt und verschüttet. Das Gleiche hat sich mehrmals wiederholt. Einfach alles muss gelernt werden.

Der ganze Abend ist so gelaufen, wie wenn sich die Angestellten zum ersten Mal in ihrem Leben hierher verirrt hätten und keine Ahnung hätten, wie man bedient. Als Höhepunkt kam einer von ihnen mit zwei Tellern in der Hand – in jeder Hand ein Teller. Er blieb ratlos vor dem Tisch stehen und ich schätze, dass er sich überlegte, wie er die zwei Teller am Tisch abladen sollte. Bevor ich ihm helfen konnte, lehnte er sich zur Seite und der Inhalt des einen Tellers kippte in den Schoss unseres Jüngsten.

An diesem Abend wurde mir nochmals klar, dass viele Sachen, die wir als absolute Selbstverständlichkeit betrachten, eben nicht selbstverständlich sind. Das vieles gelernt werden muss, geübt und einstudiert. Schlussendlich sollte man sich weniger über das, was schief geht aufregen und sich mehr freuen über alles, was tadellos funktioniert. Ehrlich gesagt hat es mir schlussendlich Spass gemacht an dem Abend als ehrenamtliche Mithilfe in dem Restaurant tätig zu sein.

Bildquelle: Anja Müller  / pixelio.de

The bank parties


539487_web_r_k_b_by_rainer-sturm_pixelio-deIda was jobbing. This was the only way she could earn the money she needed for her studies. The restaurant, where she worked, was situated idyllically at the edge of town, with a breath-taking view, surrounded by woods, meadows and vegetable gardens. It was a popular excursion site for the  townspeople.

But it wasn’t exclusive. For the tenants of the restaurant sustainability and authenticity were more important than profit and luxury. All of this created a unique atmosphere, where at Sunday brunch scarcely two plates were identical, and where all leftovers were processed or given away. Ida loved her job, although it was really backbreaking. One joked and flirted with the guests, one laughed a lot and valued the mutual honesty.Read More »

Visit to the natural swimming pool for 3.50 Swiss Franc


155523_web_R_by_Momo111_pixelio.deWith my youngest one, who currently has the same shoes size as my mother, we decided on Sunday to get to know the natural swimming pool.

I imagined something resembling a little lake in the middle of the forest. Concerning the water temperature my expectations were right.Read More »

il postino – ordering ice cream


We discovered an Italian restaurant. At il postino everything is as it should be. The prices are moderate, the service is fast and friendly and if one wants one can watch the fire in the pizza oven on a monitor, to where it is transferred via a camera installed at the pizza oven. At the end we wanted to order a dessert. My youngest one ordered one scoop of mango ice cream, my daughter a cappuccino and I one scoop of mocha and one of coco ice cream. The young man who took our order had not served us before. Read More »

il postino – Glace Bestellung


Wir haben ein italienisches Restaurant entdeckt. Bei il postino stimmt es. Die Preise sind moderat, die Bedienung ist schnell und freundlich und wenn man will, kann man auf dem Bildschirm das Feuer im Pizzaofen beobachten, das von der dort installierten Kamera übertragen wird. Zum Abschluss wollten wir ein Dessert bestellen. Mein Jüngster wählte eine Kugel Mangoglace, meine Tochter Cappuccino und ich eine Kugel Mocca und eine Kugel Coco. Der junge Mann, der unsere Bestellung aufnahm, hatte uns bis anhin nicht bedient. Vielleicht war es ein Spezialist auf Desserts. Read More »