Life in times of Corona IV


When we were locked up at home in March this year along with our worries and fears, it was almost unbearable. I walked the same route up the mountain almost every day. And I did it in every weather. I had to get out, clear my head, see the city below me from a different perspective, keep my distance. The path I took was incredibly steep. I felt like a chamois, like a person who only knows sports from television. The first few times the steepest part of the way – almost 600 m – was not possible without having a break.

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Leben in Zeiten von Corona IV


Als wir im März dieses Jahres zusammen mit unseren Sorgen und Ängsten zu Hause eingeschlossen wurden, war es fast nicht auszuhalten. Ich bin fast jeden Tag die gleiche Strecke den Berg hinaufgelaufen. Und das in jedem Wetter. Ich musste raus, den Kopf durchlüften, die Stadt unter mir aus einer anderen Perspektive sehen, Abstand nehmen. Der Weg, den ich nahm, war unglaublich steil. Ich bin mir wie eine Gämse vorgekommen, wie ein Mensch der Sport nur aus dem Fernseher kennt. Die ersten paar male war das steilste Stück des Weges – immerhin fast 600 m – nicht ohne eine Pause zu schaffen.

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Samstagnacht in der Notfallstation


Die Freiheit der Bewegung. Der Duft des Waldes. Die Liebkosung des Windes. Die leichte Spannung der Muskulatur. Die anstrengende Steigung des Berges. Ich fahre durch den Wald mit freiem Kopf und fühle mich unheimlich gut. Es ist ein befreiendes, grosszügiges Gefühl , sich in Zeit zu verlieren. Ich bin jetzt kaum 15 Minuten von zu Hause. Es wartet nur noch eine Bergabfahrt und dann bin ich zu Hause. Leicht erschöpft und sehr Read More »