Downsizing – and the trap of the trailers


With my youngest we wanted to escape from the dull weather in the Mittelland. The cloud cover weighs on one’s spirits despite sport and exercise in the fresh air. So we sat down with the internet and looked at the extracts of current films. Downsizing looked really funny and the two trailers we watched were without exception amusing. That’s the right one for us, we thought, and got ready for the evening performance.Read More »

Downsizing – die Falle der Trailer


Mit meinem Jüngsten wollten wir dem trüben Wetter in Mittelland entfliehen. Die Hochnebeldecke drückt aufs Gemüt trotz Sport und Bewegung in draussen.

Da haben wir uns ans Internet gesetzt und die aktuellen Filme in ihren kurzen Zusammenfassungen angeschaut. Downsizing sah wirklich witzig aus und die zwei Trailer, die wir angeschaut haben, waren ausnahmslos lustig.

Das ist das richtige, dachten wir uns und machten uns auf zu der Abendvorstellung.Read More »

The state and I


309712_web_R_K_B_by_RainerSturm_pixelio.deI like being a citizen. I have a high regard for the state, in which I live. I express my regard by fulfilling my duties, by paying the bill it sends me for its work on time and observing the laws it passes. I have a high regard for what it does, whether education, road building, security or health, to name only a few. Read More »

Der Staat und ich


309712_web_R_K_B_by_RainerSturm_pixelio.deIch bin gerne ein Staatsbürger. Ich schätze den Staat, in dem ich lebe sehr. Ich erbringe ihm meine Wertschätzung indem ich meinen Pflichten nachkomme, die Rechnung, die er mir für seine Arbeit sendet pünktlich zahle und die Gesetze, die er aufstellt, einhalte.Read More »

Die USA und ihre Klimaanlagen


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Ich bin zurück von meiner Reise durch Florida. Es war der kälteste Januar seit 29 Jahren. Es gab Schnee, die Leguane fielen wegen der Kälte von den Bäumen und die kältempfindlichen Seekühe suchten nach geschützten Buchten und drängten sich in grossen Mengen auf ganz kleinen Flächen, um sich warm zu halten. Und trotzdem sind alle Klimaanlagen auf voller Leistung gelaufen. Ich habe es noch nie verstanden aber ich wäre extrem dankbar, wenn es mir jemand erklären würde. Warum werden die Räumlichkeiten in Restaurants, Hotels, Theater, Kongresshallen auf eine Temperatur abgekühlt, wo sich kaum ein Mensch wohl fühlen kann? Oder vielleicht bin ich die Ausnahme und die Mehrheit der Amerikaner liebt es, sich dick einzupacken, um im Stande zu sein ein paar Stunden ohne Bewegung zu überstehen und nicht wie die Leguane vom Stuhl zu fallen? Oder vielleicht werden die Amerikaner von klein auf an tiefe Temperaturen gewöhnt oder vielleicht ist die Kälte der Inbegriff des Reichtums? Ich weiss es nicht.

Ich habe es überall beobachtet und in allen Städten, die ich besucht habe erlebt – New York, Boston, Washington, Saratoga, Miami, San Francisco usw. Die Raumtemperatur schwankt zwischen 13 und 16 Grad Celsius. An Sommergarderobe ist nicht zu denken. Es war verblüffend die Besucher eines der teuersten Restaurants in Miami Beach zu beobachten. Der Einlass ist Punkt 7 am Abend. Vorher wird niemand reingelassen. Man wartet vor dem Eingang in einer Menschenmenge bis es 7 Uhr geschlagen hat. Einige wenige Damen sind bekleidet mit einem Hauch von Nichts – Sommer Träume von Kleidern – schlussendlich ist es draussen trotz Januar immer noch fast 19 Grad. Der grosse Teil ist jedoch sehr gut bekleidet.

Die Temperatur im Restaurant ist extrem tief, ich wage nicht mal zu schätzen und die Decke ist mit vielen Öffnungen bestückt, die gnadenlos und ohne Pause kalte Luft blasen. Nach 10 Minuten habe ich kalt bekommen und da hatte ich eine lange Hose und einen Pullover an. Einige Leute sassen beim Nachtessen in Jacken da und zwei Damen sind mit Wintermützen gekommen und haben sie anbehalten. Oh ich sehnte mich in dem Moment nach so einer Mütze. Welche Bekleidung hätte bei mir zu einem optimalen Körpergefühl geführt? Wohl ein Schal, eine Mütze und noch ein Pullover. Und bitte denke nun nicht ich bin ein „Gfrörli“. Bin ich nicht! Ich war am besagten Tag im Meer schwimmen und es war herrlich – schliesslich war die Wassertemperatur höher als die Lufttemperatur. Aber vielleicht wollen die Restaurants gar nicht, dass die Leute gemütlich sitzen bleiben. Sie sollen essen und so schnell wie möglich wieder gehen. Je mehr Leute den gleichen Tisch während eines Abends benutzen umso höher der Umsatz.

Zum Schluss von mir also noch eine Empfehlung:

Sofern ihr in die USA reist, packt bitte eine warme Mütze, einen Schal und dicke Pullover mit ein – unabhängig von der Jahreszeit. Glaubt mir, ihr wird es gut gebrauchen können.

 

The USA and its air-conditioning


 


I’m back home from my trip through Florida. It was the coldest January for 29 years. There was snow, the iguanas fell from the trees because of the cold, the sea-cows, sensitive to the cold, sought out protected bays and thronged in large quantities in very small spaces to keep warm. But still all the air-conditioners were running at full blast. I have never understood this, but I would be extremely grateful if some-one could explain why. Why are the rooms in restaurants, hotels, theatres, congress centres cooled down to a temperature, where its scarcely possible to feel comfortable?Read More »

Welcome to Miami – Bienvenidos a Miami


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I have the good luck of attracting unique events and exceptions. Like during the Christmas holidays, when I was travelling in Florida. After 29 years, snow and cold in Florida. If I’m honest, I couldn’t care less about the snow, that’s not the reason I have travelled such a distance. An hour from home I could enjoy the powder snow. But fortunately, Florida is big and snow in the North of Florida still means 16 degrees and sunshine in Miami. Read More »

Welcome to Miami – Bienvenidos a Miami


Ich habe das Glück einmalige Ereignisse und Ausnahmen anzuziehen. Wie in den Weihnachtsferien, als ich in Florida unterwegs war. Nach 29 Jahren Schnee und Kälte in Florida. Wenn ich ehrlich bin, könnte mir der Schnee gestohlen bleiben, denn dafür bin ich nicht soweit gereist. Da könnte ich eine Stunde von zu Hause entfernt den Pulverschnee geniessen. Zum Glück aber ist Florida gross und Schnee im Norden Floridas bedeutet immer noch 16 Grad und sonnig in Miami. Read More »

Italy – VAT deduction on pharmaceutical pay back amounts


Discounts reduced the VAT value of pharmaceutical supplies:
Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG (C-462/16). Decision available here.

The Taxpayer, a German manufacturer, supplies pharmaceutical products to pharmacies. Retrospective discounts linked to the value of those supplies are paid, not to the pharmacies but to private health insurers which reimburse the insured persons buying the products from the pharmacies. The ECJ held that the Taxpayer can adjust the VAT due on its supplies retrospectively, even though the insurer was not in the original chain of supply. This judgment may be significant, and  businesses may wish to consider protecting their position on adjusting VAT.

One question that may arise from this judgment is whether the fact that the discount in this case is a statutory discount restricts its scope. This might be one way that tax authorities could seek to narrow the scope of a favourable judgment. But this should not discourage suppliers in similar situations from considering protecting their position, as this is very positive and the ‘statutory’ aspect is only one consideration in a complex issue.

Please find information on how Italy will deal with the issue:
Newsalert – IVA e pay back farmaceutico (PwC, final 8 gennaio 2018)

 

 

Florida im Winter


Was einem sofort auffällt, ist die überbordende Nettigkeit, die Dir auf Schritt und Tritt begegnet. Alle scheinen sehr optimistisch und fast enthusiastisch zu sein. Das fühlt sich gut an. Ich frage mich, ob durch diesen kollektiven Optimismus Depressionen verhindert werden können oder ob es umgekehrt ist, weil diejenigen, die an einer Depression leiden ins Bodenlose gezogen werden, weil rund herum nur Leute sind, die wirklich gut drauf sind.

Alles ist entspannter, Aggressivität nicht sichtbar, Gedränge (trotz Schlangen) nicht existent. Der Level der täglichen Aggressivität ist in Europa, und ja auch in der Schweiz, um einiges höher als in Florida. Sehr spürbar ist dies zB. im Strassenverkehr. In Zürich wird man angehupt, wenn man bei grün nicht sofort losfährt. In Florida wird auf einer viel befahrenen 4-spurigen Strasse ohne jegliches Vorhandensein eines Fussgängerstreifens, wird für die Fussgänger angehalten. Kaum vorstellbar in Zürich.

In Lift wird darum höflich diskutiert, wer als Letzter raus geht und die Leute halten einander die Türe auf. Niemand drängelt nirgendwo. Die Schlangen in Cape Canaveral zur Besichtigung des Kennedys Space Centers waren zahlreich und lang, trotzdem verlief alles sehr freundlich und entspannt.

Als ich im Meer mit meinem Jüngsten schwimmen war, kaum mehr als 150m von Ufer entfernt, kam ein Polizeiboot. Ich war eher angespannt und erwartete eine Belehrung oder einen Hinweis, dass wir irgendetwas falsch gemacht hätten. So ist mindestens meine Erfahrung mit der Seepolizei in Europa. Jack der Polizist war ausgesprochen nett, erkundigte sich bei uns, ob alles in Ordnung sei und schenkte meinem Jüngsten ein kleines Warnlicht, sollte er einmal in Not geraten.

Bei Ausleihen des Stand-Up Bretts wurde mir empfohlen eine Schwimmweste anzuziehen (aber selbstverständlich gerne) aber es bestand keine Pflicht. Das hat mich sehr beeindruckt, weil ich denke, dass die Verantwortung über mich und mein Leben bei mir liegen sollte und nicht beim Staat. Und natürlich ohne Schwimmweste wäre ich nie los gefahren. Man weiss NIE!! Wenn ich es aber trotzdem einmal machen würde, würde ich in der Schweiz, sobald ich mich mehr als 300m vom Ufer entferne, gebüsst. Und das finde ich nicht in Ordnung.

Am Meer auf dem Brett bin ich durch und mit Fischen gefahren. Ich habe noch nie so viele Fische in offenen Gewässer gesehen wie dort. Dazu kam eine Gruppe Delphine, die nur ein paar Meter entfernt von mir an mich vorbei geschwommen sind. Mittelgrosse silbrige Fische sprangen senkrecht aus dem Wasser. Der erste erschreckte mich und bei allen nachfolgenden habe ich ihre Kunststücke genossen. Weiter gab es Unmengen von Vögeln, die alles anderes als scheu waren und paar Alligatoren, die ich sehen konnte, die aber zum Glück sehr scheu waren.

Man ist sehr prüde. Ich habe während des ganzen Aufenthalts weder ein nacktes Kleinkind am Strand noch eine Frau oben ohne gesehen. Sogar in dem Flieger Museum, das wir mit meinem Jüngsten besichtigt haben, gab es alte Flugzeuge mit sehr vielen aufgemalten, grossbusigen Schönheiten. Bei einer Uhr mit einem solchen Pin-up girl, wurden die Brüste mit einem Streifen überklebt.

Die Toilette heisst hier auch Pausenplatz (Restroom) obwohl sie für eine Pause total ungeeignet ist.

Silvester in Florida war toll. Warm, viele freundliche Leute, die alle zu einem Schwatz aufgelegt waren. Lichter, Attraktionen, Musik, viele Stände mit Essen, Getränken und kleinen Geschenken. Es gab Feuerwerk und um Mitternacht ist anstelle eines Apfels wie in New York eine Ananas aufgeschlagen worden. Grossartig und sehr unterhaltsam.

Ich kann Florida empfehlen. Jeder findet hier etwas. Unterhaltung und Natur, Stille und Ramba-Zamba, Sport und Kultur, Essen, Trinken, Sehenswürdigkeiten und Strand, Shopping.  Das Wetter und die Leute stimmen. Die Preise sind am oberen Ende. Aber auch mit schmalem Budget lässt sich vieles entdecken.

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