American Expats in der Schweiz


Meine amerikanischen Freunde, die seit Kurzem in der Schweiz leben, erzählen mir Geschichten, die zum Lachen oder zum Weinen sind, je nachdem, wie man es nimmt. Wenn man die Schweiz und die New Yorker kennt, ist eigentlich klar, woher die täglichen Auseinandersetzungen kommen.

Die Schweizer Nachbarn reklamieren sehr schnell, dass man zu laut ist. Das machen sie sehr oft nicht direkt, indem sie an den Türen klingen und versuchen, das Problem zu besprechen. Nein, wenn es zum Beispiel Nachts um 10 ist, also zb 5 Minuten nach Beginn der Nachtruhe, rufen die lärmempfindlichen Nachbarn die Polizei. Und die Schweizer Polizei rückt aus.

Oder aber sie legen Zettel in den Briefkasten der amerikanischen Übeltäter.

Auf dem letztem Zettel, den eine Anwältin aus New York erhalten hatte, stand: “Bitte ziehen sie ihre Strassenschuhe in der Wohnung aus!”. Ich fragte sie, ob sie Schuhe mit hohen Absätzen trage, aber sie verneinte es ziemlich resolut. Dann wollte ich wissen, ob sie zu Hause in der Nacht tanzt oder sonst irgendwelche anspruchsvollen Aktivitäten ausübe. Nichts davon war der Fall. Sie hatte sogar auf etwa 80% der Böden Teppiche. Sie ist eine Dame 50+ und das klang alles sehr plausibel.

New York ist laut. Tag und Nacht. Ruhe kennt man dort nicht. Darum ist ihr Umgang mit Ruhe und Lärm tatsächlich sehr anders als unserer. Ein bellender Hund einen Stock höher oder tiefer stört sie nicht. Strassenarbeiten am Tag oder nachts sind sie sich gewohnt. Das stört sie auch nicht.

Der nächste heikle Punkt ist das Autofahren. Geschwindigkeitsbussen und Parkbussen kassieren sie in der Schweiz sehr leicht. Meine Freundin aus New York sagt, dass sie Angst habe ihren Briefkasten zu öffnen und nach Zürich wird sie mittlerweile nie mehr mit dem Auto fahren. Sie findet einige Regelungen ziemlich verwirrend und kassiert wegen Fehlern oft Strafen. Zum Beispiel leuchten in den US alle Traffic Lights in der gleichen Farbe. Alle stehen auf Rot oder alle auf Grün. In der Schweiz ist es aber nicht ungewöhnlich, dass die rechte Ampel rot ist, die linke aber grün oder es hat neben dem Rot einen grünen Pfeil. Für meine Freundin ein Horror, weil sie nicht sicher ist, wie sie sich verhalten sollte. Einige 250 Franken teure Bussen für Fahren über Rot wurden ihr so beschert und das weil sie die weisse Linie überquert hatte.

Das Nächste ist die Entsorgung. Das ist eine Wissenschaft für sich und es braucht mittlerweile einen Kurs, um zu wissen, was man mit den eigenen Abfall anstellen soll oder darf.

Die New Yorker, die ich kenne, sind aber alle gerne da und geniessen die hohe Lebensqualität. Und ich bin froh, dass sie da sind, weil mit ihnen wird die einheimische Welt bunter und vielleicht ein bisschen toleranter und nicht immer so verbissen.

American expats in Switzerland


My American friends, who have recently come to live in Switzerland, tell me stories that make you laugh or reduce you to tears depending on how you take them. If one is familiar with Switzerland and the New Yorkers, it is obvious where the daily discussions arise.

The Swiss neighbours are very quick to complain that one is too loud. Very frequently they don’t do so directly, in that they ring the door-bell and try to discuss the problem. No, if for example it is 10.00pm, that is 5 minutes after there should be no noise, the noise-sensitive neighbours call the police. And the Swiss police answer the call.

Or they put a note in the letter box of the American miscreants. On the last note, which a lady lawyer from New York received, was written: “Please take off your street shoes in the apartment!”. I asked her whether she wore shoes with high-heels, but she denied doing so quite strongly. Then I wanted to know whether at home in the night she dances or carries out other strenuous activities. Nothing of the kind. She even has carpets on about 80% of the floor. She is a lady, 50+, and that all sounded very plausible.

New York is noisy. Day and night. Quiet you will find nowhere. Therefore, their way of dealing with noise and peace is really very different from ours. A barking dog a floor above or below does not disturb. Road works by day or night they are used to. That also doesn’t disturb them.

The next touchy issue is car driving. They are easily caught for speeding and parking fines in Switzerland. My friend from New York says that they are afraid to open their letter-box and in the meantime she will no longer drive into Zürich by car. She finds some rules quite confusing and often is fined for mistakes. For example, in the USA all traffic lights show the same colour. They are all on red or all on green. In Switzerland, on the other hand it is not unusual that the right light is on red and the left on green or there is a green arrow next to the red. For my friend a horror, because she is not sure how she should react. So she has picked up a few 250 franc fines for driving through red and that because she had crossed the white line.

The next is waste disposal. That is a science of its own and in the meantime you need to attend a course to know what you should or may do with one’s own waste.

But the New Yorkers I know are pleased to be here and enjoy the high quality of life. And I am happy that they are here, because with them the local environment is more colourful and perhaps a bit more tolerant and not always so grim.

In distress on Lake Zug


It is an incredible day. The end of April and the temperature climbs above 25 degrees. Sunshine with a few hazy clouds. Nothing can stop me. Together with my youngest we pack our stand-up paddles and drive to Lake Zug. The access is ideal, straight from the parking lot into the water.Read More »

Seenot auf dem Zugersee


Es ist ein unglaublicher Tag. Ende April und die Temperatur klettert über 25 Grad. Sonne mit ein paar Schleierwolken. Ich bin nicht mehr zu halten. Zusammen mit meinem Jüngsten packen wir unsere Stand up Paddle und fahren zum Zugersee. Der Zugang ist ideal, direkt vom Parkplatz ins Wasser.Read More »

Tripsdrill – der erste deutsche Erlebnispark


Was das Kinderherz begehrt? Gute Spielplätze, Tiere zum Bestaunen und Streicheln. Wasserbahnen, Loopingbahnen, Pferdekutschen, Böötli, Karusselle, Spiele und in einem Baumhaus zu Übernachten. Was des Mutters Herz in so einem Kinderparadies begehrt? Genug saubere Toiletten, Verpflegung die nicht nur aus Pommes und Süssigkeiten besteht. Preise, die nicht zum Bankrott führen, gar keinen Wartestau bei den Attraktionen, Sauberkeit und eine gepflegte Umgebung.

Wir hatten einfach Glück. Es ist zweite Hälfte April und die Temperatur klettert fast auf 30 Grad. Sommer am Anfang des Frühlings. Die Deutschen sind in der Schule und wir in der Schweiz haben Frühlingsferien. Der Park ist leer und Stau gibt es gar keinen. Im Jahre 278 n Chr. von den Römern Trephonis Trulla getauft, bezeichnete der Name im Volksmund auch einen Ort, an dem alles Unmögliche möglich ist. 1890 tauchte das erste Bild der sagenumwobenen Altweibermühle zu Tripsdrill auf. In Wirklichkeit wird sie 1929 von Eugen Fischer gebaut. Dies war die Geburtsstunde von Deutschlands erstem Erlebnispark.

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Es gibt in Tripsdrill alles, was das Herz begehrt. Es ist nicht kitschig, mit sehr vielen Ausstellungen über das Leben und Arbeiten in der Vergangenheit. Inmitten der Weinberge, mit Weinausstellung und Degustation, haben wir in einem Wildpark in einem Baumhaus gewohnt. Am Morgen weckte uns das Jaulen der Wölfe, die 300 Meter von uns entfernt schliefen. Wir haben 100 Attraktionen besucht, gespielt, gelacht, gegessen, die Esel gefüttert, die Zwergziegen gestreichelt. Ich bin in eine Altweibermühle gestiegen, wurde nass aber nicht wirklich hübscher und jünger. Mir hat der Heiratsmarkt mit allen Angeboten sehr gefallen.

Wir sind mit der Wiege gefahren, haben Zwillinge aus dem Brunnen gezogen und bestaunten den Hochzeitsumzug und den kernigen deutschen Humor. Drei Tage Spass ohne Ende, super Schlaf in den Baumwipfeln mit nächtlichen Waldgeräuschen, die uns aber nicht im Geringsten störten, weil wir jeden Abend mit meinem Jüngsten so hundemüde waren. Einfach nur glückliche, erfüllte Tage.

Der Erlebnispark schliesst jeden Abend um sechs Uhr. Bei einer unserer fast letzten Fahrten hat uns der Herr gefragt, wo wir wohnen. Ich sagte in dem Baumhaus um die Ecke. Er zwinkerte mir zu und fragte, ob wir noch Platz haben. Ich habe ihn enttäuscht, schliesslich waren wir nicht allein sondern zu viert in den Ferien. Demzufolge zeigt sich, dass man da sogar noch Anschluss findet. Für alle Singles wie auch glückliche Paare oder Familien, ich kann es nur empfehlen.

Tripsdrill – the first German adventure park


We went to Tripsdrill and found everything a child’s heart could desire. Good play areas, animals to marvel at and stroke, water chutes, looping coasters, horse-drawn coaches, boats, carousels, games and spending the night in a tree house.

What does the mother’s heart desire in such a children’s paradise? Enough clean toilets, food that doesn’t consist only of chips and sweets. Prices, which don‘t bankrupt you, no queues before the attractions, cleanliness and a well-kept environment.

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We were just lucky. It is the second half of April and the temperatures are climbing almost to 30 degrees. Summer at the beginning of spring. The Germans are at school and we in Switzerland have spring holidays. The park is empty and there are no queues anywhere.

In 278 BC named Trephonis Trulla by the Romans, in the vernacular the name of the location also described a place, in which the impossible is possible. In 1890 the first picture of the legendary Old Wives Mill at Tripsdrill appeared. In fact it was built in 1929 by Eugen Fischer. This was the year, in which Germany’s first adventure park was born.

In Tripsdrill you can find everything the heart desires. It is not kitschy, it offers lots of exhibitions on life and work in the past. In the midst of the vineyards, with a wine exhibition and wine tasting, we lived in a tree house in a wildlife park. In the morning we were awakened by the howling of the wolves, who slept 300 meters from us.

We visited 100 attractions, played, laughed, ate, fed the donkeys, stroked the miniature goats. I climbed into an Old Wives Mill, got wet but not really prettier and younger. I liked the wedding market with all its offerings. We rode in the cradle, pulled twins out of the well and admired the wedding procession and the pithy German humour. Three days fun without end, super sleeping in the treetops with nocturnal forest noises, which didn’t disturb us one bit, because every evening we were so dog-tired with my youngest. Simply only happy, fulfilled days.

The adventure park closes every evening at 6.00pm. On one of our last rides the man asked where we were living. I said “in the tree house, around the corner”. He winked and asked whether we had space free. I disappointed him, after all we were not alone but four of us were together on holiday. It just shows that one can even make contacts there. To all singles and happy couples or families, I can only recommend it.

Warum ich keine Angst vor grossen Tieren habe


 

Als ich 5 Jahre alt war, verbrachte ich den Sommer mit meiner Mutter und meiner Grossmutter in einem winzig kleinen Dorf bestehend aus 5 bewohnten Häusern. Es war mein letzter Sommer vor dem Eintritt in die Schule. Meine grösste Sorge damals war, dass ich ständig für einen Knaben gehalten wurde. Ich war winzig klein, hatte knapp 20 Kilo und kurz geschnittene Haare. Ich sah wie ein Junge aus, fühlte mich aber voll mädchenhaft. Meine Umgebung sah es aber nicht immer und nicht auf Anhieb.Read More »

Why I’m not afraid of big animals


When I was 5 years old, I used to spend the summer with my mother and grandmother in a tiny village of only 5 houses. It was the last summer before I started school. My biggest issue at that point was that people always mistook me for a boy. I was very small, weighed only 20kg and had short hair. I truly looked like a boy but felt entirely girly. My environment didn’t always notice that.

That summer, a guy named Roy rented a room in the same house. I have no idea how old Roy might have been. Maybe 50? Could have been 60? He was ancient for me but really funny.Read More »

Upcoming Webcast: Tax Technology / VAT Reconciliation


I would like to invite you to the next webcast in the PwC Tax Technology webcast series

Tax Technology: VAT Reconciliation

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Wenn das eigene Kind Hilfe braucht



Es ist schon viele Jahre her. Die Bilder in meinem Gedächtnis sind fast verblasst. Aber der Schrecken von damals bleibt und wenn ich an die Situation denke, kommt auch heute noch alles wieder hoch. Read More »