Damals war ich auf Studentenaustausch in Leningrad. Jahrzehnte ist es her und die Stadt heisst mittlerweile St. Petersburg. Damals wie heute habe ich in der Nähe des Zentrums gewohnt. Unser Studentenheim von damals war fünf Stockwerke hoch. Der Schlafsaal hatte Platz für 30 Mädchen. Duschräume gab es im vierten Stock für die Mädchen und im zweiten Stock für die Knaben. Spartanisch war die Einrichtung.
Um neun Uhr abends schloss die Pförtnerin das Haupteingangstor und wer nicht drin war, musste bis um sechs Uhr morgens warten, bis es wieder aufgeschlossen wurde. Für eine zwanzigjährige aufstrebende Ökonomin wie ich es damals war, schrie diese Regel nach nicht Befolgung. Es dauerte nicht lange und ich fand heraus, dass der Keller unseres Heimes mit dem Keller des Hauses daneben verbunden ist. Das andere Haus blieb die ganze Nacht offen. Die Weg in den Keller war zwar mit einem Gitter versperrt, da ich aber wahrscheinlich weder die erste noch die letzte war, die diese jugendfeindliche Regel nicht befolgte, liess sich einer der Stäbe des Gitters verschieben. In jungen Jahren, wenn man ganz schlank ist, ein perfekter Durchgang.Read More »