In Zeiten von Corona sind die kleinen Dinge der Vergangenheit zu den grossen Sehnsüchten der Gegenwart geworden. Ich träume nicht davon die Chinesische Mauer zu besuchen, sondern davon in einem Caffè sitzen zu können und eine Latte Macchiato zu trinken. Die Tatsache, dass ich zu Hause den gleichen Latte Macchiato trinken kann, mindert die Sehnsucht kein bisschen. Im Gegenteil, sie wächst dadurch jeden Tag. Ich versuche mich zu erinnern wann ich das letzte Mal etwas auswärts gegessen habe und stelle fest, dass das noch letztes Jahr war. Die Wünsche werden kleiner aber ihre Erfüllung schwieriger, oder sogar fast aussichtlos.


