Michaela Merz


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Nachtruhe mit Ausnahmebewilligung


Ich arbeite gerne und ich arbeite viel. Es macht mir Spass, unendlich viel Spass. Etwas zu erreichen, zu sehen, dass Sachen, die nicht funktionierten, dank meinem Beitrag wie am Schnürchen laufen, ist ein tief befriedigendes Gefühl. Tagen an denen ich 12 Stunden arbeite keine Seltenheit. Aber ich empfinde es nicht als störend oder stressig, ich empfinde es als Grundbedürfnis. Ich bin der Meinung, dass der Mensch da ist und seine Daseinsberechtigung aus der Tatsache zieht, dass er etwas Besseres hinterlässt als in was er hineingeboren wurde. Meine Kompensation ist dann der genügende Nachtschlaf.

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