Michaela Merz


1 Comment

Strassenmusikanten


Ich liebe Künstler, die auf der Strasse auftreten. Egal ob klassische Musik, Gesang, Pop, gemalte Bilder, Akrobaten, Komiker, Schauspieler, lebende Statuen. Ich kann allem zuschauen und mich für gute Darbietung begeistern.

Ich bewundere die wirklich guten Artisten und habe Mitleid mit den Mittelmässigen. Ich schaue gerne zu und lasse mich unterhalten und tragen. Ich zeige mich dann spendabel, weil eine gute Leistung soll belohnt werden und wenn es jemand schafft, mich zum Lachen zu bringen, dann will ich die Anerkennung von meiner Seite her auch zeigen.

Es gibt Höhepunkte, wie im Juni am Pfingstwochenende in Ascona mit den Artisti di strada, die die Piazza in unzählige freie Bühnen verwandelten. Man kann lachen, staunen und mitmachen (sehr oft unfreiwillig) von morgens bis spät in der Nacht. Die Künstler kommen aus der ganzen Welt und bieten auch Weltklasse-Darbietungen. In London im Covent Garden gibt es ebenfalls immer etwas zu staunen mit einer breiten Palette von Opernmusik bis zu volksnaher Comedy. Auch am Prager Altstadtplatz wird betreffend Unterhaltung einiges geboten.

Die deutschsprachige Schweiz geizt mit solchen Angeboten. Vielleicht liegt es an den strengen Gesetzen, die für ziemlich alles eine behördliche Bewilligung verlangen. Ab und zu gibt es am Seeufer in Zürich Musikanten, denen man zuhören kann und in Bern nicht weit vom Bahnhof Richtung Bundeshaus gibt es auch ab und zu Musiker. Einer meiner Kunden hat in Bern seine Büros. Ich habe sie besucht und führte das Gespräch mit dem CFO. Unter dem Fenster ein nicht schlecht vorgetragenes Violinstück im Bereich der klassischen Musik. Ich fand es toll und äusserte mich sehr positiv über die künstlerische Darbietung. Continue reading


Leave a comment

Jeff Koons in der Fondation Beyeler


Mein Sonntag fing katastrophal an. Das Hagelgewitter über Zürich zerstörte sämtliche Pflanzen in meinem Garten (siehe Blog ein gewöhnlicher Sonntag). Um mich seelisch von dem traumatischen Anblick meines unter Eishagel begrabenen Gartens zu erholen, fuhr ich mit meinem Jüngsten (5 Jahre) nach Basel. Continue reading