Michaela is skipping work


I am a dutiful person. Breaking my word is not an option for me under any conditions. If I promise something, I stick to it and it does not need a formal contract. I have promised myself to deliver a story every Friday.

This is not difficult for me because my head is full of stories, ideas and fantasies. The only thing missing is time to tell them all. I have never experienced a crisis of inspiration before. But today I’m taking a day off. Today I won’t deliver a story. There are more important things to do today, but this is another story and I will tell you it some other day.

Michaela macht blau


Ich bin ein pflichtbewusster Mensch. Mein Wort zu brechen kommt für mich unter keinen Umständen in Frage. Wenn ich was verspreche, dann halte ich mich auch daran und es braucht keinen schriftlichen Vertrag. Ich habe mir selber versprochen jeden Freitag eine Geschichte zu liefern.

Das fällt mir nicht schwer, weil mein Kopf voll von Geschichten, Ideen und Phantasien ist. Das einzige was fehlt, ist Zeit sie alle zu erzählen. Eine Inspirationskrise habe ich noch nie erlebt. Aber heute mache ich blau. Heute werde ich keine Geschichte liefern. Es gibt eben heute wichtigeres zu tun, aber das ist eine andere Geschichte und die erzähle ich euch dann ein anderes Mal.

Life in times of coronavirus IX – the Christmas cookies


When I look out the window, everything’s still there. The lake, the Rigi, the old town. Apart from the nature, not much has really changed since the Corona. I sit at the same table in the evening, sleep in the same bed and use the same tube of toothpaste as I did 8 weeks ago and STILL everything is different. But really everything. Looking for the familiar, the things we were used to and the traditions is difficult because they seem to disappear from one day to the next without warning. And I do not consider daily tooth brushing to be one of my traditions.

It feels like we are all locked up in a big rubber ball. A rubber ball you can’t get out of, a ball that rolls and we all don’t really know where the journey is going.

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Leben in Zeiten des Coronavirus IX – die Weihnachtskekse


Wenn ich aus dem Fenster schaue, ist alles noch da. Der See, die Rigi, die Altstadt. Es hat sich, abgesehen von der Natur, nicht wirklich viel verändert im Vergleich zu der Zeit vor Corona. Ich sitze am Abend am gleichen Tisch, schlafe in dem gleichen Bett und benutze die gleiche Tube der Zahnpasta wie vor 8 Wochen und es ist DOCH alles anderes. Aber wirklich alles. Die Suche nach dem Vertrauten, dem Altbekannten und den Traditionen ist schwierig, weil sie scheinen ohne Vorwarnung vom einen auf den anderen Tag zu verschwinden. Und das tägliche Zähneputzen zähle ich nicht zu meinen Traditionen.

Ich habe das Gefühl, als ob wir alle in einem grossen Gummiball eingeschlossen werden. Ein Gummiball, aus dem man nicht aussteigen kann, ein Ball, der sich bewegt und wir alle wissen nicht wirklich wohin die Reise geht.

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Apfelverkauf für Caritas Zürich


Ich habe das wahnsinnige Glück auf der Sonnenseite des Lebens gelandet zu sein. Günstige biologische, familiäre wie auch gesellschaftliche Konditionen haben dazu wesentlich beigetragen und mir haben sich Chancen geboten, die ich einfach nur gepackt habe.

Ich bin mir wohl bewusst, dass es in meinem Leben ganz anders hätte laufen können. Es wäre naiv zu denken, dass man alles selber ändern könnte, wenn die Startbedingungen nicht so günstig gewesen wären. So sitzt in mir eine tiefe Dankbarkeit und Demut für das, was ich habe. Den Leuten, mit denen ich arbeite, geht es ähnlich. Wir wissen, dass wir privilegiert sind. Darum versuchen wir etwas zurückzugeben an die, die nicht so viel Glück hatten wie wir. So verkaufen wir dieses Jahr Äpfel für Caritas Zürich. Ein Apfel für 5 Franken und der Erlös geht an Kinder, die in Armut leben. Ja, das gibt es, sehr gut versteckt in der reichen Schweiz.Read More »

Mit dem Bauch entscheiden


Es ist Sonntag, der Wind fegt über den Lago Maggiore und bildet kleine Wellen, ab und zu mit einer weissen Schaumspitze. Ich sitze in meinem Laser, einem kleinen Segelboote für eine Person, wo man auch bei wenig Wind das Füdi nass bekommt. Ich segle von Ascona nach Ronco mit dem Ziel die kleine Insel Brissago zu umrunden und danach mit dem Wind in Rücken zum Hafen von Ascona zurück zu kehren.Read More »

Der grüne Daumen


Als Kind wurde ich durch meinen Vater genötigt in seinem Obst- und Gemüsegarten Unkraut zu entfernen. Das war unbequem, langweilig und für mich völlig sinnlos. Ich hätte lieber mit Kollegen gespielt, anstatt zum wirtschaftlichen Erfolg des Hobbygärtnerns meines Vaters beizutragen. Seine Erfolge waren zudem gemischt und mir schienen Aufwand und Ertrag eindeutig zu Gunsten des Aufwandes zu überwiegen. Einmal zur Gartenarbeit verdonnert, gab es kein Entrinnen.Read More »

Unterwegs mit der Deutschen Bahn


Ich kenne mich in Deutschland nicht aus. Noch weniger kenne ich mich aber mit der Deutschen Bahn aus. Ich war mit meinem Jüngsten (10 Jahre alt) unterwegs von Hamburg Flughafen nach Föhr. Das hat bedeutet 4-mal umsteigen bis man am Ziel ankommt. Alles hat tadellos geklappt, alle Verbindungen verkehrten planmäßig, der Preis ist gemessen an der Leistung völlig in Ordnung. Trotzdem bin ich am Überlegen, mit der DB nie mehr wieder zu fahren sofern ich mit Gepäck reisen werde.Read More »

En route with the Deutsche Bahn


I’m not familiar with Germany. I’m even less familiar with the Deutsche Bahn. I was en route with my youngest (10 years old) from Hamburg Airport to Föhr. That meant changing 4 times before reaching our destination. Everything had worked like clockwork, all the connections were on-time, compared with the service the price is in order. Nonetheless I am considering never travelling with the DB again, if I’m travelling with luggage.Read More »

Nordvirus


Alle fahren nach Süden. Vor dem Gotthard gibt es 15 Kilometer Stau nach Italien. Es ist mir wirklich egal, da ich mich mit dem Nordvirus angesteckt habe und an die Nordsee gefahren bin.

Dies ist kein geeigneter Urlaub für diejenigen die für ihr Glück in den Ferien 30 Grad im Schatten und lauwarmes Meerwasser, dass keine Erfrischung mehr bietet, brauchen. An der Nordsee gibt es immer Wind, das Wasser im Meer hat 18 Grad und die Ebbe und Flut entscheiden darüber wann man überhaupt schwimmen gehen kann. Read More »