The story of Stella – The Mystery


Stella has 13-year-old identical twins. For a long time it was not easy to tell the boys apart. It was only recently that it became obvious from their appearance and the way they dress that although they look almost identical, their characters are very different. Stella is married to David and he is a scientist who fulfils all the stereotypes of scientists. On top of that, David is mildly autistic. If he hadn’t had Stella, he would probably have starved to death. When he is researching, he forgets the whole world around him and hunger as a feeling disappears by itself after a few hours.

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Die Geschichte von Stella – Das Mysterium


Stella hat 13-jährige eineiige Zwillinge. Es war eine lange Zeit nicht einfach die Jungs auseinander zu halten. Erst vor kurzem wurde anhand von ihrem Äusseren und der Art wie sie sich kleiden offensichtlich, dass obwohl sie optisch fast identisch aussehen, die Charakteren sehr unterschiedlich sind. Stella ist mit David verheiratet und er ist ein Wissenschaftler, der alle Stereotypen der Wissenschaftler erfüllt. Dazu noch ist David ein leichter Autist. Hätte er Stella nicht gehabt, wäre er wahrscheinlich verhungert. Wenn er forscht vergiss er nämlich die ganze Welt um sich und Hunger als Gefühl verschwindet von selbst nach ein paar Stunden.

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An organised crime


In times of Corona, the little things of the past have become the big desires of the present. I don’t dream of visiting the Great Wall of China, but of being able to sit in a caffè and drink a latte macchiato. The fact that I can drink the same latte macchiato at home doesn’t diminish the longing one bit. On the contrary, it makes it grow every day. I try to remember the last time I ate out and realise that it was last year. The desires become smaller but their fulfilment more difficult, or even almost hopeless.

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Ein organisiertes Verbrechen


In Zeiten von Corona sind die kleinen Dinge der Vergangenheit zu den grossen Sehnsüchten der Gegenwart geworden. Ich träume nicht davon die Chinesische Mauer zu besuchen, sondern davon in einem Caffè sitzen zu können und eine Latte Macchiato zu trinken. Die Tatsache, dass ich zu Hause den gleichen Latte Macchiato trinken kann, mindert die Sehnsucht kein bisschen. Im Gegenteil, sie wächst dadurch jeden Tag. Ich versuche mich zu erinnern wann ich das letzte Mal etwas auswärts gegessen habe und stelle fest, dass das noch letztes Jahr war. Die Wünsche werden kleiner aber ihre Erfüllung schwieriger, oder sogar fast aussichtlos.

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Michaela is skipping work


I am a dutiful person. Breaking my word is not an option for me under any conditions. If I promise something, I stick to it and it does not need a formal contract. I have promised myself to deliver a story every Friday.

This is not difficult for me because my head is full of stories, ideas and fantasies. The only thing missing is time to tell them all. I have never experienced a crisis of inspiration before. But today I’m taking a day off. Today I won’t deliver a story. There are more important things to do today, but this is another story and I will tell you it some other day.

Michaela macht blau


Ich bin ein pflichtbewusster Mensch. Mein Wort zu brechen kommt für mich unter keinen Umständen in Frage. Wenn ich was verspreche, dann halte ich mich auch daran und es braucht keinen schriftlichen Vertrag. Ich habe mir selber versprochen jeden Freitag eine Geschichte zu liefern.

Das fällt mir nicht schwer, weil mein Kopf voll von Geschichten, Ideen und Phantasien ist. Das einzige was fehlt, ist Zeit sie alle zu erzählen. Eine Inspirationskrise habe ich noch nie erlebt. Aber heute mache ich blau. Heute werde ich keine Geschichte liefern. Es gibt eben heute wichtigeres zu tun, aber das ist eine andere Geschichte und die erzähle ich euch dann ein anderes Mal.

Life in times of coronavirus IX – the Christmas cookies


When I look out the window, everything’s still there. The lake, the Rigi, the old town. Apart from the nature, not much has really changed since the Corona. I sit at the same table in the evening, sleep in the same bed and use the same tube of toothpaste as I did 8 weeks ago and STILL everything is different. But really everything. Looking for the familiar, the things we were used to and the traditions is difficult because they seem to disappear from one day to the next without warning. And I do not consider daily tooth brushing to be one of my traditions.

It feels like we are all locked up in a big rubber ball. A rubber ball you can’t get out of, a ball that rolls and we all don’t really know where the journey is going.

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Leben in Zeiten des Coronavirus IX – die Weihnachtskekse


Wenn ich aus dem Fenster schaue, ist alles noch da. Der See, die Rigi, die Altstadt. Es hat sich, abgesehen von der Natur, nicht wirklich viel verändert im Vergleich zu der Zeit vor Corona. Ich sitze am Abend am gleichen Tisch, schlafe in dem gleichen Bett und benutze die gleiche Tube der Zahnpasta wie vor 8 Wochen und es ist DOCH alles anderes. Aber wirklich alles. Die Suche nach dem Vertrauten, dem Altbekannten und den Traditionen ist schwierig, weil sie scheinen ohne Vorwarnung vom einen auf den anderen Tag zu verschwinden. Und das tägliche Zähneputzen zähle ich nicht zu meinen Traditionen.

Ich habe das Gefühl, als ob wir alle in einem grossen Gummiball eingeschlossen werden. Ein Gummiball, aus dem man nicht aussteigen kann, ein Ball, der sich bewegt und wir alle wissen nicht wirklich wohin die Reise geht.

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Apfelverkauf für Caritas Zürich


Ich habe das wahnsinnige Glück auf der Sonnenseite des Lebens gelandet zu sein. Günstige biologische, familiäre wie auch gesellschaftliche Konditionen haben dazu wesentlich beigetragen und mir haben sich Chancen geboten, die ich einfach nur gepackt habe.

Ich bin mir wohl bewusst, dass es in meinem Leben ganz anders hätte laufen können. Es wäre naiv zu denken, dass man alles selber ändern könnte, wenn die Startbedingungen nicht so günstig gewesen wären. So sitzt in mir eine tiefe Dankbarkeit und Demut für das, was ich habe. Den Leuten, mit denen ich arbeite, geht es ähnlich. Wir wissen, dass wir privilegiert sind. Darum versuchen wir etwas zurückzugeben an die, die nicht so viel Glück hatten wie wir. So verkaufen wir dieses Jahr Äpfel für Caritas Zürich. Ein Apfel für 5 Franken und der Erlös geht an Kinder, die in Armut leben. Ja, das gibt es, sehr gut versteckt in der reichen Schweiz.Read More »

Mit dem Bauch entscheiden


Es ist Sonntag, der Wind fegt über den Lago Maggiore und bildet kleine Wellen, ab und zu mit einer weissen Schaumspitze. Ich sitze in meinem Laser, einem kleinen Segelboote für eine Person, wo man auch bei wenig Wind das Füdi nass bekommt. Ich segle von Ascona nach Ronco mit dem Ziel die kleine Insel Brissago zu umrunden und danach mit dem Wind in Rücken zum Hafen von Ascona zurück zu kehren.Read More »